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Wanderfahrt im Sognefjord (Norwegen)

5. - 16. Juli 2018 - Fahrtenbericht von Hartmut Thordsen
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Aurlandsfjord

Wir sollten unseren Einsatz nachmittags ab Undredal bis nach Flåm bekommen. Schon bei der Erkundung an Land hier wurde deutlich: auf Wassersportler ist man dort nicht eingestellt. Die wenigen geeigneten Stellen am Fjord sind oft in Privatbesitz, der Zugang wird bisweilen unmöglich gemacht. Ohnehin mussten wir uns an den steinigen Ufern sehr vorsehen, dass weder wir noch die Boote zu Schaden kommen.


Im kleinen Undredal...

...können wir weit auf den Fjord
schauen...

...und lassen es uns dabei gut gehen.

Die genannten Gemeinden sind ja noch halbwegs touristische Hotspots, da gab es immerhin noch ein paar Kayaker neben uns auf dem Wasser, aber Ruderer sieht man hier wohl praktisch nie - zu groß der Aufwand und die damit verbundenen logistischen Probleme. Wir staunten über die Nachricht, dass selbst Marianne - immerhin in Besitz geeigneter Boote, wohnhaft in Oslo und auf eine langjährige Ruderkarriere zurückblickend - hier in ihrem Leben noch nie gerudert hatte. Und auch Hans und spätere Nachfragen bei meiner Ruderfamilie in Berlin wussten nur bedingt davon zu berichten, dass hier schon mal wer eine Wanderfahrt gemacht hat. So weltberühmt das uns umgebende Naturwunder auch sein mag - für Ruderer ist das Revier maximal exotisch.

Unser Start in Undredal verlief recht spannend. Ein beschädigter Rollsitz stellte uns vor Herausforderungen (Danke an Marianne, die für Ersatz tags darauf weite Wege fuhr). Auch hatte der Wind stark aufgefrischt, vom Start weg ging es in stattliche Wellen hinein, wenigstens mit und nicht gegen den Wind.


Der starke Wind macht...

...das Ein- und Aussteigen
hier nicht einfacher

Steffi am Steuer

Reinhold am Steuer

Sabine und Hartmut, um die Ecke
jetzt in ruhigerem Fahrwasser

Auch unser zweites Boot kommt
auf unsere Höhe

Hut ab! Klaus und Brigitte legen
sich in die Riemen - ohne Rollsitz!!!

Flåm erwartete uns mit einem flachen Strand und dem Anblick eines großen Kreuzfahrtschiffes. Das sollte nicht der einzige Fremdkörper dieser Art an diesen Tagen hier sein. Es blieben aber auch keine Fragen offen, was hier zählt und wovon die Region lebt - dort nimmt man die permanent vom Schiffsdiesel geschwängerte Luft im Talkessel in Kauf. Schade, denn eigentlich ist es ein herrlicher Flecken. So übernachteten wir in Hütten auf dem schönen Campingplatz am Ort. In nächtlicher Windstille trat ich mal vor die Tür und stand im Dieselmief :-( Ich mag reiselustigen Lesern nur raten: fahrt hin, aber bitte nicht mit dem Kreuzfahrtschiff.


Am Strand von Flåm...

...lauert das miefende Ungetüm

"Costa Mediterranea"? Na, der ist
aber nicht nur dem Namen nach
sowas von falsch hier

Die Boote in ihrem Nachtlager...

...und wir in unserem

Hans und Wolfgang auf dem Balkon
der Hütte mit Gemeinschaftsküche

ein herrlicher Campingplatz hier in Flåm

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