Ruderverein Dorsten

Willkommen
Aktuell -3 Tage
Termine 11.04.19
Km-Liste 28.04.19
Presse vorgestern


Über's Rudern... →
Junioren →
Rudersport →
Fußball → 22.01.19
Frauenturnen
Der Verein →
Internes → 07.02.19


Berichte:
Regatten
Wanderrudern
Sportliches
Sonstiges


Links
Email
Impressum
Druckansicht

Ruderverein Dorsten e.V.

Aktuelles 2019

Gelungener Saisonauftakt in Duisburg - 16.05.2019
Dorstener Ruderer in Mannheim und Bremen siegreich - 06.05.2019
Der nächste Schritt ist gemacht - Deutsche Kleinbootmeisterschaften 2019 - 24.04.2019
49. Aaseeregatta - Saisonauftakt für Dorstener Junioren mit einer Medaille - 08.04.2019
Die Woche der Wahrheiten - Kaderüberprüfung für Dorstens Leistungsruderer - 02.04.2019
Reihenweise Bestzeiten bei den Deutschen Ergometer-Meisterschaften - 07.02.2019


Gelungener Saisonauftakt in Duisburg - 16.05.2019 -

Als am vergangenen Wochenende auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau erstmals nach 2014 wieder Ruderer zu einer internationalen Regatta an den Start gingen, stand aus Dorstener Sicht natürlich die Premiere von Christopher Reinhardt im Deutschlandachter im besonderen Fokus. Zahlreiche Freunde, Angehörige und Vereinsmitglieder waren in die Ruhrmetropole gereist, um den 22-jährigen Vorzeigeathleten bei seinem ersten Rennen im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbands zu unterstützen.


Der Deutschlandachter im Vorlauf
am Sonnabend

Finaleinlauf Deutschlandachter

Unter den Augen des zweifachen Olympiamedaillengewinners Thorsten Streppelhoff, der als letzter Dorstener vor 23 Jahren im Deutschlandachter saß und auf Heimatbesuch bei seinen Eltern in Dorsten weilte, siegten Christopher Reinhardt (Dorsten), Laurits Follert (Krefeld), Johannes Weißenfeld (Herdecke), Malte Jakschik (Castrop-Rauxel), Torben Johanesen (Hamburg), Jakob Schneider (Essen), Hannes Ocik (Rostock), Richard Schmidt (Trier) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) souverän im Vorlauf vor den Booten von Oxford Brooks 1, Oxford Brooks 2, Deutschland U23 und Oxford Brooks 3. Im Finale musste Malte Jakschik krankheitsbedingt passen und wurde durch Paul Gebauer (Potsdam) ersetzt. Dieser musste auch am Sonntag für Jakschik einspringen.


Siegerehrung für den Deutschlandachter

Strahlende Sieger

Gesundheitlich angeschlagen ging auch Christopher in den zweiten Renntag, doch konnte er in beiden Rennen an den Start gehen. Im Finale um den "König-Pilsener-Cup" siegte der Deutschlandachter vor vier Mannschaften aus Großbritannien. Platz 6 ging an den U23 Achter des DRV. "Zu Beginn der Saison ist es immer schwierig. Wir haben uns gut ins Wochenende reingekämpft. Aus der Situation mit dem Ausfall von Malte und mit dem angeschlagenen Chris haben wir das Beste gemacht. Das Rennen war bei Weitem nicht zufriedenstellend, wir haben noch sehr viel Potenzial nach oben", fand Schlagmann Hannes Ocik, dem aktuellen Zweierpartner von Christopher, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, bemerkte: "Es war sehr anstrengend für mich. Ich konnte nicht alles geben, was das Team braucht. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, es überstanden zu haben." Bundestrainer Uwe Bender resümierte: "Wir sind im Achter ein paar Schritte vorangekommen, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis sich jeder voll auf seiner Position einbringen kann und das Ganze geschlossen ist". Am 23.05.2019 wird in Dortmund der EM-Kader für den Deutschlandachter offiziell vorgestellt.

/php/../jpg/2019/20190510_wedau_dsc_1916.jpg
Der Deutschlandachter am Siegersteg

Für die Royal Henley Regatta planen Lukas und Benedikt Müller. Als Vorbereitung für die Anfang Juli stattfindende Traditionsregatta gingen die beiden Brüder mit der Renngemeinschaft Mannheim, Siegburg, Krefeld, Dorsten, Minden und Bayer Leverkusen an den Start. Am Samstag konnten sie dem Tempo der internationalen Achter im Vorlauf jedoch nicht folgen und verpassen das Finale. Auch am Sonntag hatten Müllers und Co Probleme Anschluss den an die gesetzten Mannschaften des DRV zu halten und beendeten das Rennen als Vierte vor dem Seeclub Zürich. Das Finale B beendete die Renngemeinschaft auf Platz 6.

/php/../jpg/2019/20190510_wedau_dsc_5972.jpg
Lukas und Benedikt Müller im SM 8+ A


Hendrik Winkel im SM 1x B LW

U23 Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel startete am ersten Regattatag im U23-Einer. 18 Boote hatten hierzu gemeldet, so dass bereits am Freitagabend Vorläufe ausgefahren werden mussten. Zur Qualifikation für das Finale der besten Sechs brauchte es also Rang zwei, den Hendrik souverän erreichte. Hier reichte es auf einer windanfälligen Außenbahn hinter den Booten aus Kiel, Hamburg, Frankreich, Belgien und Rheinfelden zu Platz 6. Clubtrainer Sebastian Schmelzer bewertete das Ergebnis gelassen: "Hendrik hat einen guten Job gemacht. Im Finale war er auf der Bahn chancenlos, von daher muss man das Ergebnis so nehmen wie es ist. Nach der kommenden Kleinbootüberprüfung in Hamburg wissen wir, wo wir stehen. Darauf bin ich gespannt".


Hendrik Winkel SM 4x B LW der Renngemeinschaft Würzburg / Braunschweig / Dorsten

Am Sonntag startete Hendrik zusammen mit Fabio Kress, Patrick Hofmockel (beide ARC Würzburg) und Lucas Müller (Braunschweig) im Leichtgewichts Doppelvierer A/B. Den Vorlauf gewann die Mannschaft um den 19-jährigen Altendorfer überraschend vor dem Boot aus Utrecht und den beiden gesetzten U23 Mannschaften des DRV. Im Finale mussten sie dann allerdings dem hohen Renntempo der ersten 1000 m und dem kräftezehrenden Vorlauf Tribut zollen und beendeten das enge Rennen auf Platz 5. "Der Vorlauf war Klasse, auch wenn Hendrik der hohen Schlagfrequenz nicht immer folgen konnte. Das sah im Finale besser aus. Drei Sekunden hinter dem A-Boot des DRV ist für eine nicht eingefahrene Mannschaft kein Abstand und der Kontakt an die U23 Spitze war da. Daher ein gelungenes Wochenende", resümierte Schmelzer das Finale.


Julius Gülker

Ebenfalls gegen internationale Konkurrenz startete Julius Gülker im Senior Einer B. Im Vorlauf am Freitagabend konnte er sich nicht gegen die Konkurrenz aus Slowenien und der Schweiz durchsetzen und verpasste das Finale am Samstag. Am zweiten Regattatag reichte ein fünfter Platz im Vorlauf für die Qualifikation für das B-Finale. Hier belegte Gülker hinter den Booten aus Hildesheim und Rheinfelden den dritten Platz. "Julius macht einen soliden Job und wird besser und besser. Es macht Spaß diese Entwicklung zu beobachten. In diesen Rennen sammelt er Wettkampfhärte, die ich im Training eben nicht simulieren kann", bewertet Heimtrainer Sebastian Schmelzer das Abschneiden in Duisburg.

Fotos: meinruderbild.de / Detlev Seyb / Maren Derlien
Presse: Dorstener Zeitung vom 17.04.2019


Dorstener Ruderer in Mannheim und Bremen siegreich - 06.05.2019 -

Die Wettkampfsaison 2019 läuft bereits auf vollen Touren - auch bei den Müller Brüdern. Beide bereiten sich in diesem Jahr wieder intensiv auf das Projekt "Exit8eight" vor. Als Saisonhöhepunkt ist abermals ein Start bei der Henley Royal Regatta geplant.

Die nationale Regattapremiere für die Ruderer des Exit8Eights fand 27./28. April 2019 bei der 38. Oberrheinischen Frühregatta in Mannheim statt. Auf der 1.835 m langen Strecke im Hafenbecken gingen Lukas und Benedikt Müller zusammen mit Leon Joost, Yannik Bauer, Andreas Baloghy, Matthias Keulen, Laurus Melka, Christopher Ahn und Steuerfrau Clara Drewes an den Start und konnten an beiden Tagen den Männer-Achter souverän vor den Booten der Konkurrenz gewinnen. In den Vierer stiegen Lukas und Benedikt als Konkurrenten. Lukas startete in einer Renngemeinschaft mit Leon Joost (Mannheim), Yannik Bauer (Siegburg) und Thorsten Jonischkeit (Leverkusen). Benedikt startete zusammen mit Andreas Baloghy, Matthias Keulen und Laurus Melka vom Crefelder RC. Hier siegte die Crew von Lukas mit knapp 2 Sekunden vor der NRW Renngemeinschaft um seinen jüngeren Bruder und den Booten aus München und Essen.

/php/../jpg/2019/20190505_mannheim_lukas_benedikt.jpg
Lukas und Benedikt Müller im Achter Exit8Eights in Mannheim

Die erste Bewährungsprobe gegen die nationale und internationale Elite steht für den Exit8Eight am kommenden Wochenende bei der internationalen Wedau Regatta in Duisburg an.

Bei der Großen Bremer Ruderregatta konnte Mika Hessling seinen ersten Sieg im Juniorenbereich feiern. Im JM 1x B III gewann der bei widrigen Windbedingungen souverän vor den Booten aus Hannover, Schleswig Holstein, Tegel und Berlin. Die beiden weiteren Rennen im Einer beendete Mika auf den Plätzen 3 und 4. Im JM 2x B I reichte es zusammen mit Leo Böckmann vom RV Datteln ebenfalls zu Platz 4.

/php/../jpg/2019/20190505_bremen_mika.jpg
Mika Hessling gewinnt in Bremen

Für die Juniorenruderer steht der vorläufige Saisonhöhepunkt bereits in 14 Tagen bei der Juniorenregatta auf dem Fühlinger See in Köln an.


Der nächste Schritt ist gemacht - Deutsche Kleinbootmeisterschaften 2019 - 24.04.2019 -

Eigentlich war für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften vom 12. - 14. April 2019 die Olympische Regattastrecke in München-Oberschleißheim vorgesehen. Doch aufgrund der Baumaschinenmesse BAUMA waren kosten- und verkehrsgünstige Unterkünfte im Münchener Umland unerschwinglich. Ein Grund für den Deutschen Ruderverband, für dieses wegweisende Wochenende auf die Regattabahn in Köln-Fühlingen auszuweichen.

Unter den Augen der Bundestrainer galt es besonders für die Kadersportler, sich für die kommenden internationalen Aufgaben zu empfehlen.

Den allergrößten Schritt in die richtige Richtung machte Christopher Reinhardt im Männer-Riemen-Bereich. Seit Dezember sitzt er zusammen mit Achter-Schlagmann Hannes Ocik im Zweier und konnte beim ebenfalls in Köln ausgefahrenen Vortest Ende März bereits mit Platz 5 einen Achtungserfolg verbuchen. Bei der folgenden Ergometerüberprüfung über 2.000 m überzeugte Christopher mit der schnellsten Zeit und unterbot als Einziger die 5:50 min.


Zuversicht bei Chris und Hannes

Jubel bei Chris und Hannes über Platz 3

In Köln gingen er und Hannes Ocik die Vorläufe und Viertelfinals locker an und überzeugten jeweils auf der zweiten Streckenhälfte. Ohne größere Gegenwehr erreichte das Duo aus Schwerin/Dorsten das A-Finale, auch wenn sie im Halbfinale gegen Weißenfeld/Johannesen (Herdecke/Hamburg) den Kürzeren zogen. Im A-Finale kam es dann zum erwarteten Showdown um Platz 3 zwischen dem Duo Follert/Schneider (Krefeld/Essen) und Reinhardt/Ocik. Bis zur 1.500 m Marke klebten Hannes und Christopher im Heck ihrer Konkurrenz, bevor sie auf den letzten 500 m zu einem fulminanten Spurt ausholten und sich im Ziel mit gut einer Bootslänge vor Krefeld/Essen auf Platz 3 vorschoben. Damit stand erstmals nach 25 Jahren (Thorsten Streppelhoff wurde 1994 Deutscher Meister) wieder ein Dorstener im Männer-Zweier o. St. auf dem Podest. Deutsche Meister wurden wie in den Vorjahren Malte Jakschik/Richard Schmidt vor Weißenfeld/Johannesen.

/php/../jpg/2019/20190414_dkbm_dsc_0251.jpg
Das Podium im Männer Zweier

Ein Ergebnis, das anscheinend auch Bundestrainer Uwe Bender überzeugte. Er nominierte Christopher in das vorläufige Aufgebot des Deutschlandachters, mit dem er bei der internationalen Regatta in Duisburg (11. - 12. Mai) an den Start gehen wird. Hocherfreut war RVD Coach Sebastian Schmelzer über Christophers Erfolg und die anschließende Nominierung: "Auf Chris bin ich schon ganz schön stolz. Ich begleite ihn von klein auf im Rudersport und nun ist er auf dem Sprung in den Achter. So ganz glauben kann ich es erst, wenn ich es sehe."

Weniger gut lief es für Charlotte Reinhardt im Frauen-Einer. Trotz des verletzungsbedingten Trainingsrückstands überzeugte Charlotte zwei Wochen zuvor auf dem Ergometer und blieb erneut unter 6:40 min. Damit gehört sie zweifelsohne zu den stärksten deutschen Skullerinnen. Doch die fehlenden Trainingskilometer im Boot machten sich in Köln bemerkbar. Besonders im Viertelfinale zeigte die 25-jährige, dass auch sie ein schnelles Kleinboot rudern kann und qualifizierte sich souverän für die Halbfinals um die Finals A und B. Das Halbfinale gehört zu den Rennen, hinter die man schnell einen Haken machen sollte. Letztendlich auch aufgrund der nachteiligen Windbedingungen hatte sie auf der Außenbahn keine Chance und beendete das Finale B als Fünfte. Ihre letzte Chance sich für einen Bootsplatz bei der am ersten Juniwochenende auf dem Rotsee in Luzern stattfindenden EM zu empfehlen, erhält Charlotte bei der internationalen Regatta in Duisburg. "Das Abschneiden ist schon ein wenig enttäuschend. Dennoch habe ich auch gute Ansätze gesehen und glaube weiterhin fest an Charlotte. Das wichtigste ist, dass sie jetzt frei von Verletzungen bleibt. Dann bekommt sie ihre Chance", so Coach Sebastian Schmelzer.


Charlotte am Start

Charlotte im Rennen

Charlotte Reinhardt

Nicht am Start war Weltmeister Jason Osborne. Er setzte krankheitsbedingt aus und musste zusehen, wie sein designierter Partner für den Doppelzweier, Jonathan Rommelmann (Krefeld) souverän auf Platz 1 ruderte. Diesen hatte er allerdings bereits Ende März auf gleicher Strecke bei einem Vortest geschlagen. Dem Leichtgewichts - Doppelzweier Rommelmann/Osborne sollte somit nun nichts mehr im Wege stehen. Beweisen muss sich diese Kombination vermutlich beim zweiten Weltcup in Poznan.

Eine gute Ausgangslage verschaffte sich auch Timo Piontek. Mit Platz 3 hinter Oliver Zeidler (Ingolstadt) und Stephan Krüger (Frankfurt) unterstrich Timo seine Ambitionen im Männer-Skull-Bereich.

Eine ganz starke Premiere im Seniorenbereich feierte Leichtgewichtsskuller Hendrik Winkel. Mit Platz 5 im C-Finale schaffte er es als jüngster Ruderer unter die Top 24 und belegte in der U23 Wertung Platz 9. Somit bleibt er im Rennen um eine mögliche Qualifikation für die U23 EM, die im September in Griechenland stattfinden wird. "Hendrik hat sich mit absolutem Willen ins C-Finale gekämpft. Das Halbfinale bleibt ein Rennen, dass ich immer in Erinnerung behalten werde. Da haben wir beide (Hendrik auf dem Wasser / Sebastian verbal unterstützend vom Rad aus) alles gegeben und mit dem Einzug in die Top 18 unser erklärtes Optimum erreicht. Das ist eine gute Ausgangslage", so Sebastian Schmelzer.


Hendrik am Start im Vorlauf

Hendrik Winkel

Julius Gülker im Männer-Einer

Julius Gülker bestätigte im Männer-Einer seine gute Trainingsform und zeigte vier konstant gute Rennen über die volle Renndistanz. "Er ist inzwischen Top in Form und hat über den Winter einen großen Schritt gemacht. Ihn bauen wir in Ruhe auf, so dass er möglicherweise nach dem Abitur den nächsten Schritt an einen Bundesstützpunkt machen kann", so Coach Sebastian Schmelzer.

Für die Dorstener Seniorenruderer steht nun der erste internationale Vergleich der Saison an. Am 11./12. Mai findet in Duisburg die Wedauregatta statt.

Presse: Dorstener Zeitung vom 17.04.2019


49. Aaseeregatta - Saisonauftakt für Dorstener Junioren mit einer Medaille - 08.04.2019 -

Die 49. Aaseeregatta auf dem diesmal sonnigen aber windigen Aasee im schönen Münster war zum Saisonauftakt für leistungsorientierte Junioren der 15- bis 18-jährigen sehr gut besucht. Nach langem intensiven Wintertraining mussten sich erstmalig auch Dorstener B-Junioren auf der 1500 Meter-Distanz und A-Junioren/innen auf der 2000 Meter-Distanz beweisen.

Anton Böckenhoff, der in dieser Saison bei den Leichtgewichten startet, kam an beiden Tagen in drei Einerrennen nicht über Platz drei hinaus, ebenso Nils Tristram, der bei den schweren B-Junioren - ebenfalls im Einer - nicht immer mit der seitenwindanfälligen Strecke zurechtkam und mehrmals Bojenberührung hatte, was bei zwei Rennen zweimal Platz drei im vollen Fünf-Boote-Feld bedeutete.

Auch beide A-Junioren mussten bei zwei Einerrennen und einem Doppelzweier-Rennen die Gegner, die diesmal nicht nur aus NRW kamen, vorbeiziehen lassen. Till Gerling und Lukas Göddekke waren somit mit jeweils dritten Platzierungen nicht ganz unzufrieden.

Rosa Schmidt sowie ihre Zweierpartnerin Paula Jakschick starteten erstmalig in der ersten Wettkampfebene auf DRV-Ebene. Sie waren somit auch sichtlich erfreut, im drei Boote Feld im Juniorinnen A-Doppelzweier die Nase - sprich Bugspitze - vorne zu haben. Diese erste Medaille war sichtlich hart erkämpft und motiviert für kommende Aufgaben. Rosa Schmidt ging außerdem noch weitere zweimal im leichten Juniorinnen A-Einer auf die olympische 2000-Meter-Distanz und zeigte bei aufkommenden Gegenwind echte Kämpferqualitäten. Sie war mit Rang zwei und drei mehr als zufrieden.

/php/../jpg/2019/20190406_aasee_01.jpg
Rosa Schmidt und Paula Jakschick

Betreut wurden alle Aktiven vom Trainerteam Ötte Wyrwoll und Tim Gerling, der aufgrund seiner langjährigen Regattaerfahrung wertvolle Tipps zum Wettkampfprozedere für die aktiven Ruderer weitergeben konnte.

Uli Wyrwoll

alle Ergebnisse auf den Seiten des Münsteraner Regatta Verein
Presse: Dorstener Zeitung vom 10.04.2019


Die Woche der Wahrheiten - Kaderüberprüfung für Dorstens Leistungsruderer - 02.04.2019 -

Knall auf Fall ging es in der vergangenen Woche für Dorstens Topruderer bei den Kaderüberprüfungsmaßnahmen des Deutschen Ruderverbands. Mit Hinblick auf die in 14 Tagen in Köln stattfindenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften verschafften sich die Bundestrainer somit einen ersten Eindruck über die individuelle Leistungsfähigkeit der deutschen Ruderelite.

Den Anfang machte Christopher Reinhardt bereits am vergangenen Dienstag bei der Zweierüberprüfung der Disziplingruppe Männer-Riemen. Zusammen mit Zweierpartner Hannes Ocik (Schwerin) musste er bei windigen Bedingungen zweimal im Zweier ohne Steuermann über die 2.000 m Strecke in Köln gegen die Teamkollegen aus dem Team Deutschlandachter antreten. Es siegten Schmidt/Jakschick vor Johannesen/Weißenfeld und Merget/Brummel. Reinhardt/Ocik beendeten den Vortest als Fünfte. Richtig krachen ließ es Christopher dann beim Ergometertest am Samstag. Erstmals blieb der 21-jährige Medizinstudent unter der 05:50 min Marke und verbesserte somit seine eigene Bestzeit um vier Sekunden. "Ich bin schneller losgefahren, als ich wollte. Auf der Strecke habe ich gemerkt, dass was drin ist. Und mit dem relativ langen, explosiven Endspurt habe ich die Zeit geknackt", sagte Reinhardt der als damit auch als Schnellster die olympische 2.000-Meter-Distanz absolvierte.


Reinhardt / Ocik

Reinhardt / Ocik

Seiner Favoritenrolle im Leichtgewichts-Einer gerecht wurde Jason Osborne. Gleichzeitig mit den Riemen-Männern absolvierten auch Deutschlands Top-Leichtgewichte den Vortest in Köln-Fühlingen. Hier siegte Jason mit einer guten Bootslänge vor Jonathan Rommelmann. Beim Ergometertest am Samstag kam er zwar an seine eigene Bestzeit nicht ganz heran, blieb aber im Bereich der von Disziplintrainer Robert Sens gesteckten Erwartungen und geht somit als Favorit in die Kleinbootmeisterschaften. Hier entscheidet sich, wer den Leichtgewichts-Doppelzweier besetzten wird, der bei den Weltmeisterschaften in Linz die Olympiaqualifikation erreichen soll.

Für Charlotte Reinhardt, die nach überstandener Rippenverletzung wieder ins Geschehen eingriff, stand am Donnerstag zunächst der Ergometertest am Bundesstützpunkt der Skull-Frauen in Berlin an. Hierbei zeigte die 25-jährige eine starke Leistung und fuhr mit einem beherzten Endspurt unter 06:40 min ins Ziel. Hier musste sie sich lediglich Carlotta Nwajide (Hannover) knapp geschlagen geben. Für das Streckenfahren ging es am Samstag nach Hamburg-Allermöhe. Hier machte sich allerdings die Verletzungspause und die wenigen Ruderkilometer im Einer bemerkbar. Am Ende reichte es zu Platz 10.

Timo Piontek zeigte in der Disziplingruppe Männer-Skull von Bundestrainer Markus Schwarzrock eine überzeugende Leistung. Mit Platz 5 bei Vortest in Hamburg zeigte er, dass er im Kampf um die Bootsplätze im Nationalteam ein Wörtchen mitzureden hat, wenn er seine Leistung bei den Kleinbootmeisterschaften bestätigt.

Für die U23-Ruderer Hendrik Winkel und Julius Gülker stand am vergangenen Wochenende die Kaderüberprüfung im Rahmen des Frühjahrslangstreckentests in Leipzig an. Am Samstag musste hier zunächst ein Ergometertest über 2.000 m absolviert werden, bevor es am Sonntag auf dem Wasser über die 6.000 m Langstrecke ging. Dabei präsentierte sich Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel richtig stark. In 06:28 min blieb er auf dem Ergometer unter der von der Bundestrainerin geforderten Norm. Auf dem Wasser erreichte er mit einer Zeit von 23:28 min einen überzeugenden 10. Platz, der dem 18-jährigen Alterdorfer eine hervorragende Ausgangssituation für die Kleinbootmeisterschaften verschaffen sollte.

Für Julius Gülker ging es bei seiner Premiere im U23-Bereich zunächst um persönliche Bestwerte. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war der 18-jährige Schüler im vergangenen Jahr nicht immer zu 100 % belastbar, so dass sein alter Bestwert auf dem Ergometer auf dem November 2017 stammte. In Leipzig wollte er nun zeigen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist- und wie! Mit 06:20 min steigerte er unter der Anleitung von Tim Knifka, der seit März das RVD Trainerteam im U19/U23 Bereich verstärkt, seine bisherige Bestleistung gleich um zehn Sekunden. Auf dem Wasser zeigte er mit Platz 25 ebenfalls eine gute Leistung und blieb mit einer Zeit von 24:30 min im erwarteten Leistungsbereich.


Bereits eine Woche zuvor starteten Dorstens Juniorenruderer bei der NRW-Langstrecke in Oberhausen. Hier zeigte A-Juniorin Rosa Schmidt im Leichtgewichts-Einer mit Platz 7 (29:28 min) eine starke Leistung und bestätigte die guten Trainingseindrücke aus dem Winter. Bei den B-Junioren belegte Nils Tristram (27:07 min) Platz 20, Leichtgewichtsruderer Anton Böckenhoff erreichte Platz 22 (28:01 min). A-Junior Lukas Göddeke (27:02 min) startete ebenfalls im Leichtgewichtsbereich und erreichte den 12 Platz.


Rosa Schmidt

Nils Tristram

Anton Böckenhoff

Lukas Göddeke

Den weiteren Saisonverlauf bestimmt bei den Senioren- und U23-Ruderern der Ausgang der Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die vom 12.04.19 - 14.04.19 auf dem Fühlinger See in Köln stattfinden.

Die Juniorenruderer starten bereits eine Woche zuvor bei der Aaseeregatta in Münster.

Fotos DRV/Seyb


Reihenweise Bestzeiten bei den Deutschen Ergometer-Meisterschaften - 07.02.2019 -

Am ersten Februarwochenende stiegen in der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen-Kettwig die Deutschen Ergometer-Meisterschaften, die im Rahmen der 24. Auflage des Indoor Cups des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes (NWRV) ausgetragen wurden. 840 Ruderer aus 104 Vereinen hatten in "Deutschlands Ergo-Tempel Nr. 1" gemeldet, um vor zahlreichen Zuschauern und Partystimmung die Deutschen Meister im Indoor-Rudern in allen Altersklassen auszufahren.

Mit den besten Aussichten startete Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel über die 2000 zu absolvierenden Meter. Mit einer neuen Bestzeit von 06:29,6 min unterbot der 18-jährige bei seiner Premiere im Seniorenbereich gleich den von der Bundestrainerin vorgegebenen Nominierungswert und qualifizierte sich als zweiter im Vorlauf locker für das Finale der besten Zehn. Da der Fokus in diesem Jahr allerdings auf der Bestzeit lag, verzichtete der Deutsche A-Junioren Vizemeister von 2018 auf einen Start.

/php/../jpg/2019/20190203_ergocup_02.jpg
Hendrik mit Coach Mark

Ebenfalls gut in Form präsentierten sich die Leichtgewichte (max. 70 kg) Till Gerling und Lukas Göddeke, die erstmals bei den A-Junioren über die 2000 m Strecke an den Start gingen. Er verpasste mit Platz 21 zwar das Finale, unterbot jedoch mit einer neuen persönlichen Bestzeit erstmals die "magische" 7-Minuten-Marke. Auf Platz 23 folgte Trainingspartner Till Gerling, der seine persönliche Bestzeit gleich um 10 Sekunden verbesserte. Bei ihrem erst zweiten Start über die 2.000 m Distanz belegte Paula Jakschick bei den Leichtgewichts A-Juniorinnen den 18. Platz.


Till Gerling

Lukas Göddeke

Paula mit Coach Mark

Ebenfalls gute Leistungen zeigten die B-Junioren. Mika Hessling fuhr auf der 1.500 m Distanz bei seiner Premiere in dieser Altersgruppe auf einen guten 17. Platz und verbesserte seinen Bestwert gleich um fünf Sekunden. Auf Platz 34 folgte ihm Trainingspartner Nils Tristram, der ebenfalls seine Bestzeit knapp verbesserte. Bei den Leichtgewichten ging Anton Böckenhoff ebenfalls zum ersten Mal über die 1.500 m Strecke bei den B-Junioren an den Start. Zwar blieb er mit Platz 56 im hinteren Drittel des Feldes, aber unterstrich seine aufsteigende Trainingsform mit einer um 20 Sekunden verbesserten persönlichen Bestzeit.


Mika Hessling

Nils Tristram

Anton mit Coach Tim

Einen heißen Kampf um die Podestplätze lieferten sich Tobias Strangemann und Johannes Benien in der Altersklasse Jungen 14 Jahre. In einem starken Rennen über die 1.000 m Distanz gingen die beiden Dorstener Nachwuchstalente in einen Vierkampf mit Ruderern aus Hannover und Duisburg. Es siegte der Ruderer aus Hannover (03:12 min) vor Tobias Strangemann (03:17 min) und dem Ruderer aus Duisburg (03:19 min). Für Johannes Benien (03:22 min) reichte es am Ende zu einem starken vierten Platz. Jakob Enbergs komplettierte das Dorstener Trio und belegte mit einer um 13 Sekunden verbesserten Bestzeit einen sehr guten 14. Platz. Bei seiner Premiere im Trikot der Dorstener Ruderer erreichte Ben Lehmann in der Altersklasse Leichtgewichte Jungen 14 Jahre Platz 21.


Tobi Strangemann

Johannes Benien mit Coach Ötte

Jakob Enbergs mit Coach Lennart

Tobi auf dem Podest

Rosa mit Coach Seb

Teamwork in der Staffel:
Tim, Rosa, Paula Lennart

Mit dem Auftakt in das Ruderjahr 2019 zeigte sich RVD Vereinscoach Uli Wyrwoll, der das Team zusammen mit Tim Gerling, Sebastian Schmelzer und Mark Osborne vor Ort betreute, sichtlich zufrieden. "Die Jungs und Mädels haben über den Winter viel und gut gearbeitet und sind weitestgehend von Krankheiten verschont geblieben. Die zahlreichen Bestzeiten bestätigen den Einsatz im Training", so Wyrwolls Fazit. In den nächsten Wochen liegt nun der Fokus auf der Vorbereitung für die Langstreckenüberprüfungen im Kleinboot, die Mitte März in Oberhausen und Leipzig stattfinden.

Presse: Dorstener Zeitung vom 09.02.2019


Hier geht es zu Meldungen aus 2018.