Ruderverein Dorsten

Willkommen
Aktuell 09.07.19
Termine 11.04.19
Km-Liste 13.07.19
Presse 12.07.19


Über's Rudern... →
Junioren →
Rudersport →
Fußball → 11.06.19
Frauenturnen
Der Verein →
Internes → 07.02.19


Berichte:
Regatten
Wanderrudern
Sportliches
Sonstiges


Links
Email
Impressum
Druckansicht

Ruderverein Dorsten e.V.

Aktuelles 2019

Fahrtenbericht - Unterwegs zu drei großen "B" - 09.07.2019
Reinhardt und Osborne triumphieren in Poznań - 01.07.2019
Hendrik Winkel ist Deutscher Meister und startet für Deutschland - 27.06.2019
Landeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern - 13.06.2019
U23 Ruderer überzeugen bei der 60. Ratzeburger Ruderregatta - 11.06.2019
Christopher Reinhardt gewinnt EM im Deutschlandachter - 04.06.2019
In Köln gefloppt, in Kettwig getoppt - 27.05.2019
Gelungener Saisonauftakt in Duisburg - 16.05.2019
Dreikampf in Waltrop - beim Rudern? - 15.05.2019
Dorstener Ruderer in Mannheim und Bremen siegreich - 06.05.2019
Der nächste Schritt ist gemacht - Deutsche Kleinbootmeisterschaften 2019 - 24.04.2019
49. Aaseeregatta - Saisonauftakt für Dorstener Junioren mit einer Medaille - 08.04.2019
Die Woche der Wahrheiten - Kaderüberprüfung für Dorstens Leistungsruderer - 02.04.2019
Reihenweise Bestzeiten bei den Deutschen Ergometer-Meisterschaften - 07.02.2019


Fahrtenbericht - Unterwegs zu drei großen "B" - 09.07.2019 -

In der warmen Jahreszeit packt manchen von uns die Reiselust - aber ohne dabei auf das Rudern zu verzichten. Im Mai und Juni waren Dorstener Ruderer gleich dreimal unterwegs: eine Woche in Berlin, Pfingsten auf dem Bodensee und danach zum Wanderrudertreffen und Deutschen Juniorenmeisterschaften am Beetzee in Brandenburg. Hier geht es zum großen, reichlich bebilderten Fahrtenbericht.


Berlin

Bodensee

Beetzsee

/php/../report/190525_wf_berlin_bodensee_wrt_brandenburg/berlin_ak_img_2648.jpg


Reinhardt und Osborne triumphieren in Poznań - 01.07.2019 -

Als aktuelle Europameister trafen Christopher Reinhardt und Jason Osborne beim zweiten World Cup vom 21.06.19 – 23.06.19 auf dem Maltasee im polnischen Poznań zum ersten Mal auf die internationale Konkurrenz aus Übersee.


Christopher im Training

Abklatschen der Neulinge
Chris und Laurits Follert

Deutschlandachter bei der Siegerehrung

Der Deutschlandachter hatte es neben Dauerkonkurrent Großbritannien mit den Booten aus Kanada, Neuseeland, Australien, Italien und dem Boot des Gastgebers aus Polen zu tun. Nach dem überzeugenden Vorlaufsieg gegen die Boote aus Neuseeland, Kanada und Italien, warteten im Finale am Sonntag zudem die Briten und Australier auf das DRV-Flaggschiff. Nach 600 m übernahm das deutsche Boot die Führung und baute diese zwischenzeitlich sogar auf über eine Bootslänge aus. Gegenangriffe der Kanadier und Briten wurden immer wieder stark gekontert. Im Ziel betrug der Vorsprung auf das britische Boot gute zwei Sekunden. Dritter wurde Kanada.

/php/../jpg/2019/20190623_poznan_dsc_3485.jpg
so sehen Sieger aus


Jason und Jonathan
Rommelmann im LM 2x

Das Maß aller Dinge im Leichtgewichts-Doppelzweier bleiben Jason Osborne und sein Partner Jonathan Rommelmann. Auch hier bekam man es mit der bärenstarken Konkurrenz aus Übersee zu tun. Mit gut zwei Sekunden Vorsprung wurde der Vorlauf vor dem Boot aus Australien gewonnen und damit der direkte Halbfinaleinzug klar gemacht. Hier machten Osborne/Rommelmann ernst und fuhren mit einem starken Start-Ziel-Sieg vor den Booten aus Neuseeland und Dänemark ins A-Finale. Dort wartete der Vizeweltmeister Italien mit Pietro Ruta und Stefano Oppo, sowie die ebenfalls sehr starken Australier und Kanadier. Das Duell um die Spitze lieferten sich, wie erwartet, Deutschland und Italien. Immer wieder wechselte die Führung, bis Jason und Jonathan mit einem starken Endspurt die endgültige Führung und den Sieg einfuhren.

/php/../jpg/2019/20190623_poznan_siegerehrung_osborne_rommelmann.jpg
Siegerehrung Jason Osborne und Jonathan Rommelmann


Timo Piontek im M4x

Auch der dritte (ehemalige) Dorstener zeigte eine gute Leistung. Im Männer-Doppelvierer wurde Timo Piontek starker Vierter. Nur zwei Tausendstel fehlten zur Medaille.

„Purer Wahnsinn, was da in diesem Jahr abgeht. Beide vom DRV geholten Goldmedaillen mit Dorstener Beteiligung. Manchmal kann ich das so richtig gar nicht fassen. Früher bei uns auf dem Kanal, heute an der Weltspitze“, so das Fazit von Trainer Sebastian Schmelzer, der die Ergebnisse aus Rotterdam bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Brandenburg verfolgte.

Der letzte Weltcup findet vom 12.07.19 – 14.07.19 auf der Willem-Alexander-Baan vor den Toren Rotterdams statt. Hier debütiert aller Voraussicht nach auch Hendrik Winkel auf der großen internationalen Bühne. Der DRV hat den auf den Meisterschaften siegreichen U23 Leichtgewichts-Doppelvierer ebenfalls für den Weltcup nominiert und folgt damit der Bitte der U23 Bundestrainerin und der beteiligten Clubtrainer.


Hendrik Winkel ist Deutscher Meister und startet für Deutschland - 27.06.2019 -

Bei den Deutschen U23 Jahrgangsmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg überzeugten Julius Gülker und Hendrik Winkel auf der ganzen Linie. Finalfähige Boote hatte Trainer Sebastian Schmelzer vorab gefordert – eine Erwartung die mehr als übertroffen werden sollte.

Allen voran war es Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel, der in Brandenburg mit seiner Renngemeinschaft überraschte. Zusammen mit Joscha Holl (RC Rheinfelden), Fabio Kress und Patrick Hofmockel (beide ARC Würzburg) ging Hendrik im Leichtgewichts-Doppelvierer an den Start. Bei den vorherigen Regatten in Duisburg und Ratzeburg war diese Kombination bereits in leicht veränderter Besetzung erfolgreich an den Start gegangen und hatte die favorisierte und für die U23 WM angedachte Renngemeinschaft aus Hamburg und Kiel bereits mehrfach geschlagen. Durch seine konstanten Top-Leistungen im U23 Bereich hatte sich Hendrik mit seinem Doppelvierer bereits bei der Regatta Ratzeburg in den Fokus der Bundestrainerin, Brigitte Bielig, gerudert. Nun sollte in Brandenburg das Ticket zur U23 EM, die im Herbst in Ioannina/Griechenland stattfindet, durch eine Medaille abgesichert werden. Bereits im Bahnverteilungsrennen am Freitag zeigte der erstmals in der EM-Besetzung startende Doppelvierer der Renngemeinschaft Dorsten, Rheinfelden, Würzburg, dass er den Konkurrenten aus Hamburg den Titel nicht ohne Kampf überlassen wollte. Bis zur Streckenhälfte führte man das Rennen an, setzte einige Akzente und ließ dann das favorisierte Boot ziehen.

Im Finale am Samstagabend spielten Hendrik & Co dann auch die Windbedingungen in die Karten. Der Schiebewind machte das Rennen schnell und schob das Feld zusammen. Und mit Wellen - das hatte die Regatta in Ratzeburg bereits gezeigt - kam die junge Mannschaft um Hendrik, Joscha, Fabio und Patrick sichtlich besser klar.

/php/../jpg/2019/20190622_djm_brandenburg_dsc_8003.jpg

Das Trainertrio um Gerhard Holl, Joachim Agne und Sebastian Schmelzer hatte der Mannschaft einen Rennplan mitgegeben, der sich als genau richtig für das Finale herausstellen sollte. Nach 500 m war eine leichte Führung herausgefahren, die bei Streckenhälfte auf bis zu einer Länge ausgebaut wurde. Diesen Abstand verwalteten Winkel & Co bis zum Rennende und wehrten in Führung liegend jeden Angriff der Renngemeinschaft Hamburg/Kiel ab. Mit gut einer Bootslänge Vorsprung reichte es zur Goldmedaille, die das Rennen um die Vergabe der Plätze für die im Juli in Sarasota/USA stattfindenden U23 Weltmeisterschaften noch einmal spannend machte.

Denn Bundestrainerin Bielig schlug den beteiligten Vereinen vor, dass der WM Doppelvierer mit Sportlern aus den Erst- und Zweitplatzierten Booten neu gebildet werden sollte. Hendrik wäre demnach für die U23 – Weltmeisterschaften in Sarasota nominiert worden. Doch statt dem Leistungsprinzip und dem Vorschlag des DRV zu folgen, hatte sich das Trainertrio Holl, Agne und Schmelzer bereits zuvor auf eine andere Lösung verständigt.

„Die Sportler wollten als Mannschaft zusammenbleiben und hatten sich bereits auf die EM eingestimmt. Für die WM wären sie getrennt worden, da zwei Ruderer die Ergometernorm und die Kleinbootnorm nicht erfüllt haben. Das kam für Hendrik nicht in Frage“, so Trainer Sebastian Schmelzer.

Stattdessen verständigte man sich auf folgende Lösung: Der WM Doppelvierer wird aus der Renngemeinschaft Kiel/Hamburg und dem für die WM vorgesehenen Einerruderer (Lukas Oldach/Berlin) neu gebildet. Der Deutsche Meister, die Renngemeinschaft Dorsten/Rheinfelden/Würzburg startet im September bei der EM und darf beim Weltcup in Rotterdam an den Start gehen, um erste internationale Erfahrung auf Top-Niveau zu gewinnen.

„Ich bin von dieser Lösung absolut überzeugt, dass sie langfristig die richtige für alle Beteiligten ist. Wir können als jüngere Mannschaft somit erst einmal internationale Erfahrung auf den kleineren Wettkämpfen sammeln und als Kerntruppe der nächstjährigen U23 Leichtgewichte um die WM-Plätze in 2020 mitrudern. Der Start beim Weltcup ist ein Bonbon vom DRV obendrauf. Dafür sind wir alle sehr dankbar. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal betonen, dass wir mit der Bundestrainerin und den beteiligten Vereinen eine absolut faire, offene und konstruktive Diskussion geführt haben. Mit dieser Lösung können wir alle gut leben“, so Sebastian Schmelzer.

Damit wird Hendrik Winkel der nächste Dorstener Ruderer, der den Einteiler mit dem Bundesadler überstreifen darf.

/php/../jpg/2019/20190622_djm_brandenburg_dsc_5141.jpg
Hendrik Winkel mit seiner Goldmedaille vom Beetzsee

Auch im Leichtgewichts-Doppelzweier überzeugte Hendrik. Zusammen mit Joscha Holl erreichte er das Finale und konnte sich als viertes Boot hinter den WM-Startern platzieren.

Ins A-Finale schaffte es auch Julius Gülker. Im Doppelzweier ging er gemeinsam mit Moritz Volkmuth (Hürth) an den Start. Platz 3 im Vorlauf bedeutete zwar den Umweg über den Hoffnungslauf, in dem sich Julius und Moritz mit Platz 4 ungefährdet für das Finale A qualifizieren konnten. Auf der Außenbahn hatten beide im Finale keine Chance und beendeten das Rennen auf Platz 6.

„Die Ergebnisse haben meine Erwartungen sogar übertroffen. Beide Sportler in den A-Finals und eine Goldmedaille. Das ist ein gutes Finish der Saison 2019. Jetzt packen wir international an“, so das Fazit von Trainer Sebastian Schmelzer.

Presse: Dorstener Zeitung vom 24.06.2019 - 25.06.2019


Landeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern - 13.06.2019 -

Der Landeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern für 12- bis 14-jährige fand wie gewohnt in diesem Jahr beim landschaftlich sehr schön gelegenen Ruderverein in Bochum-Witten statt. Der Ruderverein Dorsten schickte seine stärksten 14-jährigen mit dem Doppelzweier Johannes Benien und Tobias Strangemann sowie im Einer Jakob Enbergs in den Wettkampf. Die beiden Erstplazierten nehmen dann im September beim Bundeswettbewerb in München-Oberschleißheim mit dem NRW-Team teil.


Jakob Enbergs...

...im Einer

Dieser Landeswettbewerb besteht aus zwei Zusatzwettbewerben an Land, bei dem Koordination und Geschicklichkeit gefragt ist, sowie der 3000-Meter-Langstrecke und der 1000-Meter-Rennstrecke. Nach drei Wettbewerben, also den zwei Zusatzwettbewerben und der Langstrecke werden dann für das Finale A und B jeweils vier Boote auf der 1000-Meter-Distanz gesetzt um den Gesamtsieger zu ermitteln. Wer also im B-Finale landet kann dann nicht mehr Erster oder Zweiter werden.


Johannes Benien (Schlagmann links)
und Tobias Strangemann

schnellster Kinderzweier auf
1000 Meter in NRW

So geschah es leider auch den beiden Booten aus Dorsten. Jeweils Platz fünf bei der Langstrecke und den Zusatzwettbewerben bedeutete B-Finale über 1000 Meter für den Doppelzweier, der dieses Rennen souverän gewann und auch insgesamt fünfter wurde, sowie der Einer mit Jakob Enbergs, der Dritter wurde und insgesamt Platz sieben belegte. Das Resümee vom Trainerteam Tim Gerling und Uli Wyrwoll : "Der Zusatzwettbewerb war diesmal das Zünglein an der Waage"

Presse: Dorstener Zeitung vom 15.06.2019


U23 Ruderer überzeugen bei der 60. Ratzeburger Ruderregatta - 11.06.2019 -

Zum letzten Härtetest vor den über Fronleichnam stattfindenden Deutschen U23 Jahrgangsmeisterschaften in Brandenburg an der Havel gingen Hendrik Winkel und Julius Gülker mit Trainer Sebastian Schmelzer bei der 60. Ratzeburger Ruderregatta auf dem Küchensee an den Start.

514 Ruderer aus 12 europäischen und außereuropäischen Ländern (AUS, DEN, GBR, JPN, NED, NOR, PAR, POL, SWE, TOG, CZE und GER) hatten gemeldet, um sich vor den im Juli und September internationalen Titelkämpfen im U23 Bereich den letzten Feinschliff zu holen.

Trotz der sehr windigen und welligen Bedingungen unterstrich vor allem Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel seine Ambitionen auf eine Berufung in die Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbands für die im September in Griechenland stattfindenden U23-Europameisterschaften. Im Doppelzweier qualifizierte er sich mit Joscha Holl (Rheinfelden) für das Finale und belegte Platz 5, hinter den designierten U23 WM Doppelzweier der Renngemeinschaft Hamburg/Erlangen, den beiden Doppelzweiern aus dem U23 WM Doppelvierer und einem polnischen Boot.

Grund zum Jubeln gab es an beiden Tagen im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Patrick Hofmockel (Würzburg) und Joscha Holl (Rheinfelden). An beiden Tagen konnte das Boot mit den U23 Nachwuchsruderern das favorisierte Boot der Hamburger Renngemeinschaft schlagen und zur Ehrung am Siegersteg anlegen. Der krankheitsbedingte Ausfall von Fabio Kress (Würzburg) wurde von Weltmeister Joachim Agne (ebenfalls Duisburg) bestmöglich ersetzt.

Die Chancen auf eine Nominierung für die DRV-Nationalmannschaft schätzt Trainer Sebastian Schmelzer derzeit als gut ein: "Hendrik hat konstant gute Ergebnisse geliefert, die eine Nominierung rechtfertigen würden. Das wissen die Verantwortlichen auch. Jetzt müssen wir unser Ziel bei den Deutschen Meisterschaften mit einer Medaille unterstreichen. Dann bin ich sehr optimistisch, dass es klappt."

Deutlich verbessert zeigte sich Julius Gülker im Einer. Bei Windböen von mehr als 40 km/h kämpfte er sich im Vorlauf am Samstag über den Küchensee und kam als 6. ohne Kenterung ins Ziel. Sonntags reichte es auf einer Außenbahn zu Platz 7 im Finale A. "Julius ist über die letzten Wochen deutlich näher an die Konkurrenz herangekommen. Für die Meisterschaften haben wir möglicherweise eine Option für einen Doppelzweier gefunden, das stimmt mich für eine dortige Finalteilnahme optimistisch", so Trainer Schmelzer.

Fotos: meinruderbild.de / Detlev Seyb
Fotos Siegerehrung: privat
Presse: Dorstener Zeitung vom 13.06.2019


Christopher Reinhardt gewinnt EM im Deutschlandachter - 04.06.2019 -

Am vergangenen Wochenende geschah Großes: mit Christopher Reinhardt ist erstmals seit 23 Jahren wieder ein Ruderer des RV Dorsten an Bord des Deutschlandachters und dieser gewann in Luzern die Europameisterschaft. Da ließe sich nun viel schreiben, aber das erledigt die lokale und überregionale Sportpresse viel besser und schneller, als wir das hier auf unserer Homepage könnten. Und so möchten wir auf die hier gesammelten Presse-Artikel verweisen, z.B.
Dorstener Zeitung vom 03.06.2019 - "Die Magie lebt weiter"

/php/../presse/20190603_dz_die_magie_lebt_weiter_bild.jpg


In Köln gefloppt, in Kettwig getoppt - 27.05.2019 -


Johannes Benien (vorne) und Bugmann Tobias Strangemann

Jakob Enbergs im Einer

Am vergangenen Wochenende ging es für die Aktiven vom Ruderverein Dorsten zur sehr gut besuchten und traumhaft gelegenen Kinder- und Juniorenregatta nach Essen Kettwig an die gestaute Ruhr. Der letzte Test für die Kinderabteilung bevor es in drei Wochen zum vorläufigen Saisonhöhepunkt dem Landeswettbewerb nach Bochum-Witten geht.

Wie angekündigt starteten alle 14-jährigen Kinder in der höchsten Leistungsklasse und erzielten top Ergebnisse. Allen voran der Doppelzweier mit Johannes Benien und Tobias Strangemann. Am Samstag fast zeitgleich mit dem ersten Platz dem Wassersportverein Mühlheim auf der 3000 Meter Distanz, kam man auf den dritten Rang, eigentlich nur aufgrund des zu spät ausgeführten Wendemanövers nach der Hälfte der Strecke. Am Sonntag dann ließ der Jungen-Doppelzweier nichts mehr anbrennen und siegte souverän im Fünf-Boote-Feld auf der 1000 Meter langen Strecke. Da auch insgesamt die zweitschnellste Zeit von allen Doppelzweiern gerudert wurde, kann man sehr gespannt auf den Landeswettbewerb sein. Die beiden erstplatzierten nehmen im Spätsommer am Bundeswettbewerb in München teil, wo der Bundessieger von allen Landesruderverbänden im schnellsten Kinderboot ermittelt wird.

Jakob Enbergs, dem die 3000 Meter im Einer anscheinend nicht so gut gefallen - er wurde nur siebter - zeigte am Sonntag wieder sein können mit Platz eins am Siegersteg. Das letzte Rennen des Tages ist im Kinderbereich immer der Doppelvierer. Hier erreichte man in der Besetzung Johannes Benien, Tobias Strangemann, Jakob Enbergs, Ben Lehmann und Steuermann Anton Böckenhoff einen sehr guten zweiten Platz.

/php/../jpg/2019/20190526_kettwig_3b.jpg
Erfolgreicher Nachwuchs mit Coach Tim Gerling (in der Mitte mit Kappe)

Alle B-Junioren die eine Woche vorher auf der DRV-Regatta in Köln nicht ganz die Erwartungen des Trainerteams Uli Wyrwoll und Tim Gerling erfüllen konnten, mussten sich am Sonntag noch einmal im Doppelzweier und im Einer auf der 1000 Meter Distanz beweisen. Wer auf DRV-Regatten startet und nicht gewinnt darf noch so wie am Sonntag in Kettwig in der Zweiten Wettkampfebene starten. Nils Tristram und Mika Hessling im Doppelzweier, dann beide noch mal im Einer sowie Anton Böckenhoff im Einer erledigten ihre Aufgaben souverän und alle konnten jeweils im Feld von vier Booten gewinnen und am Siegersteg anlegen.

Bericht: Uli Wyrwoll
Presse: Dorstener Zeitung vom 04.06.2019


Gelungener Saisonauftakt in Duisburg - 16.05.2019 -

Als am vergangenen Wochenende auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau erstmals nach 2014 wieder Ruderer zu einer internationalen Regatta an den Start gingen, stand aus Dorstener Sicht natürlich die Premiere von Christopher Reinhardt im Deutschlandachter im besonderen Fokus. Zahlreiche Freunde, Angehörige und Vereinsmitglieder waren in die Ruhrmetropole gereist, um den 22-jährigen Vorzeigeathleten bei seinem ersten Rennen im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbands zu unterstützen.


Der Deutschlandachter im Vorlauf
am Sonnabend

Finaleinlauf Deutschlandachter

Unter den Augen des zweifachen Olympiamedaillengewinners Thorsten Streppelhoff, der als letzter Dorstener vor 23 Jahren im Deutschlandachter saß und auf Heimatbesuch bei seinen Eltern in Dorsten weilte, siegten Christopher Reinhardt (Dorsten), Laurits Follert (Krefeld), Johannes Weißenfeld (Herdecke), Malte Jakschik (Castrop-Rauxel), Torben Johanesen (Hamburg), Jakob Schneider (Essen), Hannes Ocik (Rostock), Richard Schmidt (Trier) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) souverän im Vorlauf vor den Booten von Oxford Brooks 1, Oxford Brooks 2, Deutschland U23 und Oxford Brooks 3. Im Finale musste Malte Jakschik krankheitsbedingt passen und wurde durch Paul Gebauer (Potsdam) ersetzt. Dieser musste auch am Sonntag für Jakschik einspringen.


Siegerehrung für den Deutschlandachter

Strahlende Sieger

Gesundheitlich angeschlagen ging auch Christopher in den zweiten Renntag, doch konnte er in beiden Rennen an den Start gehen. Im Finale um den "König-Pilsener-Cup" siegte der Deutschlandachter vor vier Mannschaften aus Großbritannien. Platz 6 ging an den U23 Achter des DRV. "Zu Beginn der Saison ist es immer schwierig. Wir haben uns gut ins Wochenende reingekämpft. Aus der Situation mit dem Ausfall von Malte und mit dem angeschlagenen Chris haben wir das Beste gemacht. Das Rennen war bei Weitem nicht zufriedenstellend, wir haben noch sehr viel Potenzial nach oben", fand Schlagmann Hannes Ocik, dem aktuellen Zweierpartner von Christopher, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, bemerkte: "Es war sehr anstrengend für mich. Ich konnte nicht alles geben, was das Team braucht. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, es überstanden zu haben." Bundestrainer Uwe Bender resümierte: "Wir sind im Achter ein paar Schritte vorangekommen, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis sich jeder voll auf seiner Position einbringen kann und das Ganze geschlossen ist". Am 23.05.2019 wird in Dortmund der EM-Kader für den Deutschlandachter offiziell vorgestellt.

/php/../jpg/2019/20190510_wedau_dsc_1916.jpg
Der Deutschlandachter am Siegersteg

Für die Royal Henley Regatta planen Lukas und Benedikt Müller. Als Vorbereitung für die Anfang Juli stattfindende Traditionsregatta gingen die beiden Brüder mit der Renngemeinschaft Mannheim, Siegburg, Krefeld, Dorsten, Minden und Bayer Leverkusen an den Start. Am Samstag konnten sie dem Tempo der internationalen Achter im Vorlauf jedoch nicht folgen und verpassen das Finale. Auch am Sonntag hatten Müllers und Co Probleme Anschluss den an die gesetzten Mannschaften des DRV zu halten und beendeten das Rennen als Vierte vor dem Seeclub Zürich. Das Finale B beendete die Renngemeinschaft auf Platz 6.

/php/../jpg/2019/20190510_wedau_dsc_5972.jpg
Lukas und Benedikt Müller im SM 8+ A


Hendrik Winkel im SM 1x B LW

U23 Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel startete am ersten Regattatag im U23-Einer. 18 Boote hatten hierzu gemeldet, so dass bereits am Freitagabend Vorläufe ausgefahren werden mussten. Zur Qualifikation für das Finale der besten Sechs brauchte es also Rang zwei, den Hendrik souverän erreichte. Hier reichte es auf einer windanfälligen Außenbahn hinter den Booten aus Kiel, Hamburg, Frankreich, Belgien und Rheinfelden zu Platz 6. Clubtrainer Sebastian Schmelzer bewertete das Ergebnis gelassen: "Hendrik hat einen guten Job gemacht. Im Finale war er auf der Bahn chancenlos, von daher muss man das Ergebnis so nehmen wie es ist. Nach der kommenden Kleinbootüberprüfung in Hamburg wissen wir, wo wir stehen. Darauf bin ich gespannt".


Hendrik Winkel SM 4x B LW der Renngemeinschaft Würzburg / Braunschweig / Dorsten

Am Sonntag startete Hendrik zusammen mit Fabio Kress, Patrick Hofmockel (beide ARC Würzburg) und Lucas Müller (Braunschweig) im Leichtgewichts Doppelvierer A/B. Den Vorlauf gewann die Mannschaft um den 19-jährigen Altendorfer überraschend vor dem Boot aus Utrecht und den beiden gesetzten U23 Mannschaften des DRV. Im Finale mussten sie dann allerdings dem hohen Renntempo der ersten 1000 m und dem kräftezehrenden Vorlauf Tribut zollen und beendeten das enge Rennen auf Platz 5. "Der Vorlauf war Klasse, auch wenn Hendrik der hohen Schlagfrequenz nicht immer folgen konnte. Das sah im Finale besser aus. Drei Sekunden hinter dem A-Boot des DRV ist für eine nicht eingefahrene Mannschaft kein Abstand und der Kontakt an die U23 Spitze war da. Daher ein gelungenes Wochenende", resümierte Schmelzer das Finale.


Julius Gülker

Ebenfalls gegen internationale Konkurrenz startete Julius Gülker im Senior Einer B. Im Vorlauf am Freitagabend konnte er sich nicht gegen die Konkurrenz aus Slowenien und der Schweiz durchsetzen und verpasste das Finale am Samstag. Am zweiten Regattatag reichte ein fünfter Platz im Vorlauf für die Qualifikation für das B-Finale. Hier belegte Gülker hinter den Booten aus Hildesheim und Rheinfelden den dritten Platz. "Julius macht einen soliden Job und wird besser und besser. Es macht Spaß diese Entwicklung zu beobachten. In diesen Rennen sammelt er Wettkampfhärte, die ich im Training eben nicht simulieren kann", bewertet Heimtrainer Sebastian Schmelzer das Abschneiden in Duisburg.

Fotos: meinruderbild.de / Detlev Seyb / Maren Derlien
Presse: Dorstener Zeitung vom 17.04.2019


Dreikampf in Waltrop - beim Rudern? - 15.05.2019 -

Die Ergebnisse auf der 41. Kinderregatta in Waltrop am vergangenen Wochenende zeigen die sehr gute Form der Kinderabteilung vom Ruderverein Dorsten. Der Wettergott brachte Gott sei Dank nicht den angekündigten Dauerregen sondern zeigte sich gnädig.


Jakob Enbergs

In drei verschiedenen Disziplinen mussten sich die 14-jährigen Nachwuchsruderer Johannes Benien, Jakob Enbergs, Tobias Strangemann und Ben Lehmann beweisen. Los ging es mit Slalom im Einer, hier war Geschicklichkeit und Bootsbeherrschung gefragt. "Hauptsache nicht kentern" war hier die Devise. Besonders der jüngste und erstmalige Regattateilnehmer Ben Lehmann war sichtlich nervös, aber glücklich über den bestandenen Parcours. Für die Teilnahme am Landeswettbewerb im Juni ist so ein Slalom Grundvoraussetzung.

Am Nachmittag dann die zweite Disziplin - 3000 Meter Langstrecke. Hier zahlte sich besonders der Trainingsfleiß über die Wintermonate beim Doppelzweier mit Johannes Benien und Tobias Strangemann aus. Schnellstes Boot in allen drei Leistungsklassen, die am Start waren, ist schon beachtlich. Auch Jakob Enbergs durfte sich in LK zwei über eine Medaille freuen.


Schlagmann Johannes Benien und Bugmann Tobias Strangemann im Doppelzweier

Am Sonntag dann die dritte Disziplin - Rennstrecke 1000 Meter. Sonne, glattes Wasser und Windstille, also beste Bedingungen. Auch hier ließen Schlagmann Johannes Benien und Bugmann Tobias Strangemann im Doppelzweier nichts anbrennen und fuhren weit vor dem Feld ins Ziel. Auch Jakob Enbergs im Einer, der wenn es drauf ankommt, immer seine Leistung abruft. Auch er fuhr der Konkurrenz auf und davon. Das letzte Rennen des Tages, bei Junioren und Senioren immer der Achter ist im Kinderbereich der 13- und 14-jährigen immer der Doppelvierer. Auch bei diesem Rennen brannte das Wasser und der der von Anton Böckenhoff gesteuerte Doppelvierer mit Schlagmann Johannes Benien, Schlagübernahme Tobias Strangemann, Mittelbootmann Jakob Enbergs und Bugmann Ben Lehmann ließ dem Boot aus Mühlheim keine Chance und durfte sich die letzte Medaille des Tages am Siegersteg umhängen. Fazit von Trainer Ötte Wyrwoll: "Die Jungs fahren so weit vor dem Feld her das wir bei der nächsten Regatta in Essen-Kettwig nur noch in der ersten Leistungsklasse starten".

Presse: Dorstener Zeitung vom 17.04.2019

/php/../jpg/2019/20190512_waltrop_wa0010.jpg
von rechts: Ben Lehmann, Jakob Enbergs, Tobias Strangemann, Johannes Benien, Steuermann Anton Böckenhoff und Coach Ötte


Dorstener Ruderer in Mannheim und Bremen siegreich - 06.05.2019 -

Die Wettkampfsaison 2019 läuft bereits auf vollen Touren - auch bei den Müller Brüdern. Beide bereiten sich in diesem Jahr wieder intensiv auf das Projekt "Exit8eight" vor. Als Saisonhöhepunkt ist abermals ein Start bei der Henley Royal Regatta geplant.

Die nationale Regattapremiere für die Ruderer des Exit8Eights fand 27./28. April 2019 bei der 38. Oberrheinischen Frühregatta in Mannheim statt. Auf der 1.835 m langen Strecke im Hafenbecken gingen Lukas und Benedikt Müller zusammen mit Leon Joost, Yannik Bauer, Andreas Baloghy, Matthias Keulen, Laurus Melka, Christopher Ahn und Steuerfrau Clara Drewes an den Start und konnten an beiden Tagen den Männer-Achter souverän vor den Booten der Konkurrenz gewinnen. In den Vierer stiegen Lukas und Benedikt als Konkurrenten. Lukas startete in einer Renngemeinschaft mit Leon Joost (Mannheim), Yannik Bauer (Siegburg) und Thorsten Jonischkeit (Leverkusen). Benedikt startete zusammen mit Andreas Baloghy, Matthias Keulen und Laurus Melka vom Crefelder RC. Hier siegte die Crew von Lukas mit knapp 2 Sekunden vor der NRW Renngemeinschaft um seinen jüngeren Bruder und den Booten aus München und Essen.

/php/../jpg/2019/20190505_mannheim_lukas_benedikt.jpg
Lukas und Benedikt Müller im Achter Exit8Eights in Mannheim

Die erste Bewährungsprobe gegen die nationale und internationale Elite steht für den Exit8Eight am kommenden Wochenende bei der internationalen Wedau Regatta in Duisburg an.

Bei der Großen Bremer Ruderregatta konnte Mika Hessling seinen ersten Sieg im Juniorenbereich feiern. Im JM 1x B III gewann der bei widrigen Windbedingungen souverän vor den Booten aus Hannover, Schleswig Holstein, Tegel und Berlin. Die beiden weiteren Rennen im Einer beendete Mika auf den Plätzen 3 und 4. Im JM 2x B I reichte es zusammen mit Leo Böckmann vom RV Datteln ebenfalls zu Platz 4.

/php/../jpg/2019/20190505_bremen_mika.jpg
Mika Hessling gewinnt in Bremen

Für die Juniorenruderer steht der vorläufige Saisonhöhepunkt bereits in 14 Tagen bei der Juniorenregatta auf dem Fühlinger See in Köln an.


Der nächste Schritt ist gemacht - Deutsche Kleinbootmeisterschaften 2019 - 24.04.2019 -

Eigentlich war für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften vom 12. - 14. April 2019 die Olympische Regattastrecke in München-Oberschleißheim vorgesehen. Doch aufgrund der Baumaschinenmesse BAUMA waren kosten- und verkehrsgünstige Unterkünfte im Münchener Umland unerschwinglich. Ein Grund für den Deutschen Ruderverband, für dieses wegweisende Wochenende auf die Regattabahn in Köln-Fühlingen auszuweichen.

Unter den Augen der Bundestrainer galt es besonders für die Kadersportler, sich für die kommenden internationalen Aufgaben zu empfehlen.

Den allergrößten Schritt in die richtige Richtung machte Christopher Reinhardt im Männer-Riemen-Bereich. Seit Dezember sitzt er zusammen mit Achter-Schlagmann Hannes Ocik im Zweier und konnte beim ebenfalls in Köln ausgefahrenen Vortest Ende März bereits mit Platz 5 einen Achtungserfolg verbuchen. Bei der folgenden Ergometerüberprüfung über 2.000 m überzeugte Christopher mit der schnellsten Zeit und unterbot als Einziger die 5:50 min.


Zuversicht bei Chris und Hannes

Jubel bei Chris und Hannes über Platz 3

In Köln gingen er und Hannes Ocik die Vorläufe und Viertelfinals locker an und überzeugten jeweils auf der zweiten Streckenhälfte. Ohne größere Gegenwehr erreichte das Duo aus Schwerin/Dorsten das A-Finale, auch wenn sie im Halbfinale gegen Weißenfeld/Johannesen (Herdecke/Hamburg) den Kürzeren zogen. Im A-Finale kam es dann zum erwarteten Showdown um Platz 3 zwischen dem Duo Follert/Schneider (Krefeld/Essen) und Reinhardt/Ocik. Bis zur 1.500 m Marke klebten Hannes und Christopher im Heck ihrer Konkurrenz, bevor sie auf den letzten 500 m zu einem fulminanten Spurt ausholten und sich im Ziel mit gut einer Bootslänge vor Krefeld/Essen auf Platz 3 vorschoben. Damit stand erstmals nach 25 Jahren (Thorsten Streppelhoff wurde 1994 Deutscher Meister) wieder ein Dorstener im Männer-Zweier o. St. auf dem Podest. Deutsche Meister wurden wie in den Vorjahren Malte Jakschik/Richard Schmidt vor Weißenfeld/Johannesen.

/php/../jpg/2019/20190414_dkbm_dsc_0251.jpg
Das Podium im Männer Zweier

Ein Ergebnis, das anscheinend auch Bundestrainer Uwe Bender überzeugte. Er nominierte Christopher in das vorläufige Aufgebot des Deutschlandachters, mit dem er bei der internationalen Regatta in Duisburg (11. - 12. Mai) an den Start gehen wird. Hocherfreut war RVD Coach Sebastian Schmelzer über Christophers Erfolg und die anschließende Nominierung: "Auf Chris bin ich schon ganz schön stolz. Ich begleite ihn von klein auf im Rudersport und nun ist er auf dem Sprung in den Achter. So ganz glauben kann ich es erst, wenn ich es sehe."

Weniger gut lief es für Charlotte Reinhardt im Frauen-Einer. Trotz des verletzungsbedingten Trainingsrückstands überzeugte Charlotte zwei Wochen zuvor auf dem Ergometer und blieb erneut unter 6:40 min. Damit gehört sie zweifelsohne zu den stärksten deutschen Skullerinnen. Doch die fehlenden Trainingskilometer im Boot machten sich in Köln bemerkbar. Besonders im Viertelfinale zeigte die 25-jährige, dass auch sie ein schnelles Kleinboot rudern kann und qualifizierte sich souverän für die Halbfinals um die Finals A und B. Das Halbfinale gehört zu den Rennen, hinter die man schnell einen Haken machen sollte. Letztendlich auch aufgrund der nachteiligen Windbedingungen hatte sie auf der Außenbahn keine Chance und beendete das Finale B als Fünfte. Ihre letzte Chance sich für einen Bootsplatz bei der am ersten Juniwochenende auf dem Rotsee in Luzern stattfindenden EM zu empfehlen, erhält Charlotte bei der internationalen Regatta in Duisburg. "Das Abschneiden ist schon ein wenig enttäuschend. Dennoch habe ich auch gute Ansätze gesehen und glaube weiterhin fest an Charlotte. Das wichtigste ist, dass sie jetzt frei von Verletzungen bleibt. Dann bekommt sie ihre Chance", so Coach Sebastian Schmelzer.


Charlotte am Start

Charlotte im Rennen

Charlotte Reinhardt

Nicht am Start war Weltmeister Jason Osborne. Er setzte krankheitsbedingt aus und musste zusehen, wie sein designierter Partner für den Doppelzweier, Jonathan Rommelmann (Krefeld) souverän auf Platz 1 ruderte. Diesen hatte er allerdings bereits Ende März auf gleicher Strecke bei einem Vortest geschlagen. Dem Leichtgewichts - Doppelzweier Rommelmann/Osborne sollte somit nun nichts mehr im Wege stehen. Beweisen muss sich diese Kombination vermutlich beim zweiten Weltcup in Poznan.

Eine gute Ausgangslage verschaffte sich auch Timo Piontek. Mit Platz 3 hinter Oliver Zeidler (Ingolstadt) und Stephan Krüger (Frankfurt) unterstrich Timo seine Ambitionen im Männer-Skull-Bereich.

Eine ganz starke Premiere im Seniorenbereich feierte Leichtgewichtsskuller Hendrik Winkel. Mit Platz 5 im C-Finale schaffte er es als jüngster Ruderer unter die Top 24 und belegte in der U23 Wertung Platz 9. Somit bleibt er im Rennen um eine mögliche Qualifikation für die U23 EM, die im September in Griechenland stattfinden wird. "Hendrik hat sich mit absolutem Willen ins C-Finale gekämpft. Das Halbfinale bleibt ein Rennen, dass ich immer in Erinnerung behalten werde. Da haben wir beide (Hendrik auf dem Wasser / Sebastian verbal unterstützend vom Rad aus) alles gegeben und mit dem Einzug in die Top 18 unser erklärtes Optimum erreicht. Das ist eine gute Ausgangslage", so Sebastian Schmelzer.


Hendrik am Start im Vorlauf

Hendrik Winkel

Julius Gülker im Männer-Einer

Julius Gülker bestätigte im Männer-Einer seine gute Trainingsform und zeigte vier konstant gute Rennen über die volle Renndistanz. "Er ist inzwischen Top in Form und hat über den Winter einen großen Schritt gemacht. Ihn bauen wir in Ruhe auf, so dass er möglicherweise nach dem Abitur den nächsten Schritt an einen Bundesstützpunkt machen kann", so Coach Sebastian Schmelzer.

Für die Dorstener Seniorenruderer steht nun der erste internationale Vergleich der Saison an. Am 11./12. Mai findet in Duisburg die Wedauregatta statt.

Presse: Dorstener Zeitung vom 17.04.2019


49. Aaseeregatta - Saisonauftakt für Dorstener Junioren mit einer Medaille - 08.04.2019 -

Die 49. Aaseeregatta auf dem diesmal sonnigen aber windigen Aasee im schönen Münster war zum Saisonauftakt für leistungsorientierte Junioren der 15- bis 18-jährigen sehr gut besucht. Nach langem intensiven Wintertraining mussten sich erstmalig auch Dorstener B-Junioren auf der 1500 Meter-Distanz und A-Junioren/innen auf der 2000 Meter-Distanz beweisen.

Anton Böckenhoff, der in dieser Saison bei den Leichtgewichten startet, kam an beiden Tagen in drei Einerrennen nicht über Platz drei hinaus, ebenso Nils Tristram, der bei den schweren B-Junioren - ebenfalls im Einer - nicht immer mit der seitenwindanfälligen Strecke zurechtkam und mehrmals Bojenberührung hatte, was bei zwei Rennen zweimal Platz drei im vollen Fünf-Boote-Feld bedeutete.

Auch beide A-Junioren mussten bei zwei Einerrennen und einem Doppelzweier-Rennen die Gegner, die diesmal nicht nur aus NRW kamen, vorbeiziehen lassen. Till Gerling und Lukas Göddekke waren somit mit jeweils dritten Platzierungen nicht ganz unzufrieden.

Rosa Schmidt sowie ihre Zweierpartnerin Paula Jakschick starteten erstmalig in der ersten Wettkampfebene auf DRV-Ebene. Sie waren somit auch sichtlich erfreut, im drei Boote Feld im Juniorinnen A-Doppelzweier die Nase - sprich Bugspitze - vorne zu haben. Diese erste Medaille war sichtlich hart erkämpft und motiviert für kommende Aufgaben. Rosa Schmidt ging außerdem noch weitere zweimal im leichten Juniorinnen A-Einer auf die olympische 2000-Meter-Distanz und zeigte bei aufkommenden Gegenwind echte Kämpferqualitäten. Sie war mit Rang zwei und drei mehr als zufrieden.

/php/../jpg/2019/20190406_aasee_01.jpg
Rosa Schmidt und Paula Jakschick

Betreut wurden alle Aktiven vom Trainerteam Ötte Wyrwoll und Tim Gerling, der aufgrund seiner langjährigen Regattaerfahrung wertvolle Tipps zum Wettkampfprozedere für die aktiven Ruderer weitergeben konnte.

Uli Wyrwoll

alle Ergebnisse auf den Seiten des Münsteraner Regatta Verein
Presse: Dorstener Zeitung vom 10.04.2019


Die Woche der Wahrheiten - Kaderüberprüfung für Dorstens Leistungsruderer - 02.04.2019 -

Knall auf Fall ging es in der vergangenen Woche für Dorstens Topruderer bei den Kaderüberprüfungsmaßnahmen des Deutschen Ruderverbands. Mit Hinblick auf die in 14 Tagen in Köln stattfindenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften verschafften sich die Bundestrainer somit einen ersten Eindruck über die individuelle Leistungsfähigkeit der deutschen Ruderelite.

Den Anfang machte Christopher Reinhardt bereits am vergangenen Dienstag bei der Zweierüberprüfung der Disziplingruppe Männer-Riemen. Zusammen mit Zweierpartner Hannes Ocik (Schwerin) musste er bei windigen Bedingungen zweimal im Zweier ohne Steuermann über die 2.000 m Strecke in Köln gegen die Teamkollegen aus dem Team Deutschlandachter antreten. Es siegten Schmidt/Jakschick vor Johannesen/Weißenfeld und Merget/Brummel. Reinhardt/Ocik beendeten den Vortest als Fünfte. Richtig krachen ließ es Christopher dann beim Ergometertest am Samstag. Erstmals blieb der 21-jährige Medizinstudent unter der 05:50 min Marke und verbesserte somit seine eigene Bestzeit um vier Sekunden. "Ich bin schneller losgefahren, als ich wollte. Auf der Strecke habe ich gemerkt, dass was drin ist. Und mit dem relativ langen, explosiven Endspurt habe ich die Zeit geknackt", sagte Reinhardt der als damit auch als Schnellster die olympische 2.000-Meter-Distanz absolvierte.


Reinhardt / Ocik

Reinhardt / Ocik

Seiner Favoritenrolle im Leichtgewichts-Einer gerecht wurde Jason Osborne. Gleichzeitig mit den Riemen-Männern absolvierten auch Deutschlands Top-Leichtgewichte den Vortest in Köln-Fühlingen. Hier siegte Jason mit einer guten Bootslänge vor Jonathan Rommelmann. Beim Ergometertest am Samstag kam er zwar an seine eigene Bestzeit nicht ganz heran, blieb aber im Bereich der von Disziplintrainer Robert Sens gesteckten Erwartungen und geht somit als Favorit in die Kleinbootmeisterschaften. Hier entscheidet sich, wer den Leichtgewichts-Doppelzweier besetzten wird, der bei den Weltmeisterschaften in Linz die Olympiaqualifikation erreichen soll.

Für Charlotte Reinhardt, die nach überstandener Rippenverletzung wieder ins Geschehen eingriff, stand am Donnerstag zunächst der Ergometertest am Bundesstützpunkt der Skull-Frauen in Berlin an. Hierbei zeigte die 25-jährige eine starke Leistung und fuhr mit einem beherzten Endspurt unter 06:40 min ins Ziel. Hier musste sie sich lediglich Carlotta Nwajide (Hannover) knapp geschlagen geben. Für das Streckenfahren ging es am Samstag nach Hamburg-Allermöhe. Hier machte sich allerdings die Verletzungspause und die wenigen Ruderkilometer im Einer bemerkbar. Am Ende reichte es zu Platz 10.

Timo Piontek zeigte in der Disziplingruppe Männer-Skull von Bundestrainer Markus Schwarzrock eine überzeugende Leistung. Mit Platz 5 bei Vortest in Hamburg zeigte er, dass er im Kampf um die Bootsplätze im Nationalteam ein Wörtchen mitzureden hat, wenn er seine Leistung bei den Kleinbootmeisterschaften bestätigt.

Für die U23-Ruderer Hendrik Winkel und Julius Gülker stand am vergangenen Wochenende die Kaderüberprüfung im Rahmen des Frühjahrslangstreckentests in Leipzig an. Am Samstag musste hier zunächst ein Ergometertest über 2.000 m absolviert werden, bevor es am Sonntag auf dem Wasser über die 6.000 m Langstrecke ging. Dabei präsentierte sich Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel richtig stark. In 06:28 min blieb er auf dem Ergometer unter der von der Bundestrainerin geforderten Norm. Auf dem Wasser erreichte er mit einer Zeit von 23:28 min einen überzeugenden 10. Platz, der dem 18-jährigen Alterdorfer eine hervorragende Ausgangssituation für die Kleinbootmeisterschaften verschaffen sollte.

Für Julius Gülker ging es bei seiner Premiere im U23-Bereich zunächst um persönliche Bestwerte. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war der 18-jährige Schüler im vergangenen Jahr nicht immer zu 100 % belastbar, so dass sein alter Bestwert auf dem Ergometer auf dem November 2017 stammte. In Leipzig wollte er nun zeigen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist- und wie! Mit 06:20 min steigerte er unter der Anleitung von Tim Knifka, der seit März das RVD Trainerteam im U19/U23 Bereich verstärkt, seine bisherige Bestleistung gleich um zehn Sekunden. Auf dem Wasser zeigte er mit Platz 25 ebenfalls eine gute Leistung und blieb mit einer Zeit von 24:30 min im erwarteten Leistungsbereich.


Bereits eine Woche zuvor starteten Dorstens Juniorenruderer bei der NRW-Langstrecke in Oberhausen. Hier zeigte A-Juniorin Rosa Schmidt im Leichtgewichts-Einer mit Platz 7 (29:28 min) eine starke Leistung und bestätigte die guten Trainingseindrücke aus dem Winter. Bei den B-Junioren belegte Nils Tristram (27:07 min) Platz 20, Leichtgewichtsruderer Anton Böckenhoff erreichte Platz 22 (28:01 min). A-Junior Lukas Göddeke (27:02 min) startete ebenfalls im Leichtgewichtsbereich und erreichte den 12 Platz.


Rosa Schmidt

Nils Tristram

Anton Böckenhoff

Lukas Göddeke

Den weiteren Saisonverlauf bestimmt bei den Senioren- und U23-Ruderern der Ausgang der Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die vom 12.04.19 - 14.04.19 auf dem Fühlinger See in Köln stattfinden.

Die Juniorenruderer starten bereits eine Woche zuvor bei der Aaseeregatta in Münster.

Fotos DRV/Seyb


Reihenweise Bestzeiten bei den Deutschen Ergometer-Meisterschaften - 07.02.2019 -

Am ersten Februarwochenende stiegen in der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen-Kettwig die Deutschen Ergometer-Meisterschaften, die im Rahmen der 24. Auflage des Indoor Cups des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes (NWRV) ausgetragen wurden. 840 Ruderer aus 104 Vereinen hatten in "Deutschlands Ergo-Tempel Nr. 1" gemeldet, um vor zahlreichen Zuschauern und Partystimmung die Deutschen Meister im Indoor-Rudern in allen Altersklassen auszufahren.

Mit den besten Aussichten startete Leichtgewichtsruderer Hendrik Winkel über die 2000 zu absolvierenden Meter. Mit einer neuen Bestzeit von 06:29,6 min unterbot der 18-jährige bei seiner Premiere im Seniorenbereich gleich den von der Bundestrainerin vorgegebenen Nominierungswert und qualifizierte sich als zweiter im Vorlauf locker für das Finale der besten Zehn. Da der Fokus in diesem Jahr allerdings auf der Bestzeit lag, verzichtete der Deutsche A-Junioren Vizemeister von 2018 auf einen Start.

/php/../jpg/2019/20190203_ergocup_02.jpg
Hendrik mit Coach Mark

Ebenfalls gut in Form präsentierten sich die Leichtgewichte (max. 70 kg) Till Gerling und Lukas Göddeke, die erstmals bei den A-Junioren über die 2000 m Strecke an den Start gingen. Er verpasste mit Platz 21 zwar das Finale, unterbot jedoch mit einer neuen persönlichen Bestzeit erstmals die "magische" 7-Minuten-Marke. Auf Platz 23 folgte Trainingspartner Till Gerling, der seine persönliche Bestzeit gleich um 10 Sekunden verbesserte. Bei ihrem erst zweiten Start über die 2.000 m Distanz belegte Paula Jakschick bei den Leichtgewichts A-Juniorinnen den 18. Platz.


Till Gerling

Lukas Göddeke

Paula mit Coach Mark

Ebenfalls gute Leistungen zeigten die B-Junioren. Mika Hessling fuhr auf der 1.500 m Distanz bei seiner Premiere in dieser Altersgruppe auf einen guten 17. Platz und verbesserte seinen Bestwert gleich um fünf Sekunden. Auf Platz 34 folgte ihm Trainingspartner Nils Tristram, der ebenfalls seine Bestzeit knapp verbesserte. Bei den Leichtgewichten ging Anton Böckenhoff ebenfalls zum ersten Mal über die 1.500 m Strecke bei den B-Junioren an den Start. Zwar blieb er mit Platz 56 im hinteren Drittel des Feldes, aber unterstrich seine aufsteigende Trainingsform mit einer um 20 Sekunden verbesserten persönlichen Bestzeit.


Mika Hessling

Nils Tristram

Anton mit Coach Tim

Einen heißen Kampf um die Podestplätze lieferten sich Tobias Strangemann und Johannes Benien in der Altersklasse Jungen 14 Jahre. In einem starken Rennen über die 1.000 m Distanz gingen die beiden Dorstener Nachwuchstalente in einen Vierkampf mit Ruderern aus Hannover und Duisburg. Es siegte der Ruderer aus Hannover (03:12 min) vor Tobias Strangemann (03:17 min) und dem Ruderer aus Duisburg (03:19 min). Für Johannes Benien (03:22 min) reichte es am Ende zu einem starken vierten Platz. Jakob Enbergs komplettierte das Dorstener Trio und belegte mit einer um 13 Sekunden verbesserten Bestzeit einen sehr guten 14. Platz. Bei seiner Premiere im Trikot der Dorstener Ruderer erreichte Ben Lehmann in der Altersklasse Leichtgewichte Jungen 14 Jahre Platz 21.


Tobi Strangemann

Johannes Benien mit Coach Ötte

Jakob Enbergs mit Coach Lennart

Tobi auf dem Podest

Rosa mit Coach Seb

Teamwork in der Staffel:
Tim, Rosa, Paula Lennart

Mit dem Auftakt in das Ruderjahr 2019 zeigte sich RVD Vereinscoach Uli Wyrwoll, der das Team zusammen mit Tim Gerling, Sebastian Schmelzer und Mark Osborne vor Ort betreute, sichtlich zufrieden. "Die Jungs und Mädels haben über den Winter viel und gut gearbeitet und sind weitestgehend von Krankheiten verschont geblieben. Die zahlreichen Bestzeiten bestätigen den Einsatz im Training", so Wyrwolls Fazit. In den nächsten Wochen liegt nun der Fokus auf der Vorbereitung für die Langstreckenüberprüfungen im Kleinboot, die Mitte März in Oberhausen und Leipzig stattfinden.

Presse: Dorstener Zeitung vom 09.02.2019


Hier geht es zu Meldungen aus 2018.