Ruderverein Dorsten

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Ruderverein Dorsten - Berlin-Rundfahrt

10. - 17. Mai 2015 - Fahrtenbericht von Hartmut und Corinna
Ausschreibung, Fahrtroute - Vorbereitung und Anreise - Montag: Stadtdurchfahrt nach Köpenick - Dienstag: über Grünau nach Schmöckwitz - Mittwoch: Teltowkanal - Donnerstag: Sternfahrt zur RU Arkona - Freitag: Wannsee und Unterhavel - Sonnabend: Oberhavel und Tegeler See - Fotoarchiv / Routen-Übersicht - Gesamtansicht

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Dienstag: über Grünau nach Schmöckwitz

Der bei uns seit Jahren praktizierten 7-8-9-Regel folgend begannen wir den Tag (7 Uhr aufstehen - 8 Uhr Frühstück - 9 Uhr Abfahrt). Ausnahmsweise nicht mit Bus und Bahn sondern per PkW ging es zum geplanten Start-Ziel-Ort in Köpenick, wo wir uns mit den Tegelortern trafen. Günter war heute nicht mehr dabei, dafür kam Christel (meine Mutti) mit an Bord.


Boote klarmachen...

...am Bootshaus von...

...SV Energie in Köpenick

Auf dem Plan stand die Müggelsee-Rundfahrt, ein Dreieckskurs über den Großen Müggelsee und Gosener Graben nach Schmöckwitz und von dort zurück über Grünau. Der starke Südwind hätte die Müggelseepassage am Vormittag unter Ausfahren der großen südlichen Bucht erlaubt, was eben mal ein bis zwei Km mehr Strecke sind. Danach gibt es kein zurück und man muss die Tour wie geplant beenden. Tja, und genau das wollten wir nicht riskieren, denn für den späten Nachmittag waren Unwetter angesagt. Wir haben unser Etappenziel also am Steg definiert auf "Fahrt nach Schmöckwitz und zurück" und dann mal sehen, je nach Wetterlage noch zum Müggelsee und zurück, also mit Option auf Etappe beenden, eben nach Wetterlage.


Marianne übernimmt das Steuer

mit an Bord Christel und
Marianne (Tegelort), Jochen

Vierer "Oberhavel" - Pause auf Höhe...

...vom Olympiastützpunkt Grünau

Etappenziel erreicht - das...

...Bootshaus vom ESV Schmöckwitz

Nach 11 strammen Kilometern gegen Wind und Wellen kamen wir beim ESV Schmöckwitz an. Da wir nun eh mit der Rundfahrt-Planung gebrochen hatten, reifte in mir die Idee, nicht wieder Energie Köpenick, sondern einen Verein am Teltowkanal anzusteuern. Neben der am Vortag gesehenen RG Treptow kam - noch besser gelegen - die Rudergesellschaft Wiking in Betracht. Telefonnummer recherchiert, angerufen und die Frage, ob Bootslagerung und Zugang am nächsten Tag möglich ist, geklärt - und wir durften kommen! Manchmal muss man auch Glück beim Improvisieren haben, denn das sollte die Folgeetappe um satte 10 Km reduzieren auf "nur" noch 28 Km Kanalfahrt ohne gute Anlegemöglichkeiten und noch einer Schleuse.


Treff unter Ruderfreundinnen

Marianne auf der Ruhebank

Sabine & Sabine

Die Wettervorhersage im Nacken brachen wir bald wieder auf, das Ziel war nun neu und die Tagesetappe mit insgesamt 29 Km doch wieder auf ein Maß gewachsen, dass wir damit besser bald weitermachen sollten. Mit nun kräftigem Schiebewind sausten wir an Richtershorn und der Regattatrecke in Grünau vorbei. Vor Köpenick ging es direkt für die letzten 8 Km in den Teltowkanal und wir erreichten nicht allzu spät sicher den Steg der RG Wiking.


wieder mal Fotopause

Wo sind wir denn hier?

Wir lassen ein Schiff im Kanal passieren.

Popo-Pause für Peter

Endlich angekommen, aber...

...der Steg ist gerade belegt

Während der Rest des Teams sich um die Bootslagerung im Detail kümmerte, zogen Ingrid und ich per Taxi los nach Köpenick, denn da standen ja unsere Autos. Zurück im Verein blieb Zeit zum Duschen und Umziehen, bevor wir entspannt zum nahegelegenen Balkan-Restaurant fuhren, wo wir schon tags zuvor einen Tisch reserviert hatten. Fahren war trotz des kurzen Weges von kaum einem Kilometer angesagt, denn nun ging das angekündigte Unwetter - spät aber doch noch - so richtig über uns hernieder, während wir in warmer Stube lecker tafelten. Es sollten die einzigen Niederschläge während unserer Rudertage in Berlin bleiben.

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