Ruderverein Dorsten

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Ruderverein Dorsten - Wanderfahrt rund um Groningen (Niederlande)

13. Mai - 20. Mai 2012 (über Chr. Himmelfahrt) - Fahrtenbericht von Rüdiger, Ingrid, Jochen Z., Sabine & Hartmut
Ausschreibung, Fahrtroute - Vorwort zum Fahrtenbericht - Montag: Irrfahrt nach Baflo - Dienstag: ereignisreich nach Groningen - Mittwoch: Radtour & Stadtführung - Donnerstag: Appingedam - Freitag: und zurück nach Groningen - Sonnabend: Zuidlaardermeer - Routen-Übersicht - Gesamtansicht

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Freitag: und zurück nach Groningen

Heute ging unsere Tagestour vom Campingplatz Ekenstein zurück nach Groningen mit einer Mittagspause in Ten Boer.

Nach dem Frühstück in unserem Hostel verkündete Martin, wer den Landdienst für den heutigen Tag übernehmen wird. Für den Vormittag wurden Helga und Uta bestimmt, nachmittags sollte Christoph übernehmen. Anschließend wurde überlegt, wer mit den Autos mitfahren soll, da das Team nach Möglichkeit schon einmal die Boote ins Wasser legen sollte. Die restliche Mannschaft musste leider mit dem Bahnersatzverkehr über alle Dörfer zum Bahnhof von Appingedam fahren, wo der Landdienst schon wartete. Am Campingplatz angekommen lagen die Boote abfahrbereit (!) an den Stegen. So konnten wir gegen 11 Uhr sehr zügig nach einem allgemeinen Toilettengang ablegen.


Auf dem Weg zum Bus

Gänse mitten in der Stadt...

...am Ufer dieses Teiches

die Autofahrer waren schneller da...

...und haben schon die Boote
fahrbereit gemacht

Rudi und Jochen

Martin

Entspannungsübungen

Antje am Steuer des Zweiers

Der erste Streckenabschnitt bis zur Mittagspause schlängelte sich recht schön durch die Landschaft. Nahe Ten Boer hielten wir nach dem Landdienst Ausschau, doch er war nirgends zu sehen. So legten wir mitten in der Stadt an. Gunnel wollte in einem Restaurant auf der anderen Straßenseite einige Kaffees besorgen und stellte dabei fest, dass sie ihre Geldbörse verloren hat (vielleicht schon am Morgen im Bus). Nachdem der Landdienst uns gefunden hatte, konnten wir unsere Mannschaften auswechseln und auffüllen und gegen 14 Uhr in die zweite Teilstrecke starten.


Pause mitten in Ten Boer

Rudererlager am Ufer

kein anderer Bootsverkehr

Christoph beim Foto-Shooting

Hartmut beim Foto-Shooting
paradox: das Motiv ist breiter,
das Bild aber schmaler

Weiterfahrt durch die Brücke

Entlang einer befahrenen Straße ging es kilometerlang geradeaus bis zur einzigen Schleuse am heutigen Tage. Während wir lange warteten, weil erst ein anderes Boot zu uns runter geschleust wurde, schaffte es auch unser viertes Boot (der Zweier), uns wieder einzuholen. Als wir endlich in die offene Schleuse gefahren waren, sollte Ingrid an der bewussten Leine ziehen damit auch unser Schleusenvorgang beginnen konnte. Doch es passierte nichts. Gisela kletterte eine Leiter nach oben, aber die Erkundung brachte keine Erkenntnis. Inzwischen rief Marianne den Schleusenwärter an. Er teilte ihr mit, dass es immer eine ganze Weile dauert, bis die Schleuse wieder in Gang kommt. Nach einer gefühlten Ewigkeit und nochmaligen Ziehen an der Leine, schloss sich die Schleuse und das Wasser sprudelte kräftig herein.


Mitten im Ort stehen...

...zwei schöne Windmühlen

Rudern vor großer Kulisse

Christoph hat Landdienst...

...und fotografiert im...

...Vorbeifahren alle...

...vier Boote.

wieder warten vor der Schleuse

kurze Siesta im Zweier

Endlich der Kammer entronnen fuhren wir noch ein kleines Stück auf dem Eemskanal in Richtung Groningen. Diese Teilstück brachte wegen der Berufsschifffahrt und anderer Boote Wellen und unruhiges Wasser mit sich. Die Fahrt durch Groningen war uns von den anderen Tagen bereits bekannt. Beim Anlegen am Club war wie immer ein wenig Beeilung angesagt, damit wir den normalen Ruderbetrieb nicht aufhielten. Nachdem auch das letzte Boot sauber in der Bootshalle lag, fing es an zu regnen. Das hatte unser Fahrtenleiter ja wohl perfekt hinbekommen.


So sieht es von oben aus

endlich kommt das Wasser

das Kunstmuseum im Zentrum

Christoph sichtet das erste Boot

Der Ruderverein KGR Hunze

ach ja, wir kamen noch zeitig vor
Ladenschluss zurück :-)

Martin machte für die Bootsplanung eine Umfrage, wie lange die morgige Fahrt ausfallen sollte. Oder ob jemand lieber ein wenig shoppen gehen will in Groningen. Gunnel wollte ihre Kindheitserinnerung auffrischen und meldete sich für den nächsten Tag vom Rudern ab. Alle anderen Teilnehmer stimmten für eine normal lange Tagestour (ca. 30 km). Anschließend schlenderten alle mit ihrem Gepäck durch Groningen zum Hostel zurück.

Nach Duschen und Umziehen stand der nächste Termin fest, denn um 19:00 Uhr waren wir in einem anderen Eetcafe in der Stadt zum Abendessen angemeldet. Zu dem Eetcafe mussten wir fast den ganzen Weg in Richtung Ruderclub zurücklaufen. Das Essen war wie immer sehr gut und reichhaltig und die Bedienung sehr nett. Allerdings hat das Eetcafe bereits um 21 Uhr geschlossen. So mussten wir uns für den angebrochenen Abend etwas anderes suchen und schlenderten in kleineren Gruppen durch die Stadt zurück. Einige wollten gleich ins Bett gehen, andere blieben noch bei einem Getränk in unserem Hostel gesellig sitzen und unsere kleine Truppe suchte noch in einer Nebenstraße eine kleine gemütliche Kneipe auf. Dort wurden noch ein einheimisches Bier oder Wein ausprobiert und Gunnel berichtete über die Handhabung der Busfahrer mit Fundstücken. Man hat ihr die Hoffnung genommen ihre Geldbörse wiederzubekommen, da man die gefundenen Dinge untersucht und das was man gebrauchen kann herausnimmt und den Rest entsorgt. Ein Fundbüro gäbe es überhaupt nicht. Wir waren alle entsetzt über diese Auskunft. Das half Gunnel leider auch nicht - weg ist wohl weg, zumindest in der Gegend von Groningen. Nach dem Ausklingen des ansonsten schönen Tages fielen auch wir müde ins Bett.

Sabine

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