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Ruderverein Dorsten e.V.


Drei Dorstener bei den Ruderweltmeisterschaften - 06.09.2018

Am kommenden Sonntag starten im bulgarischen Plovdiv die Weltmeisterschaften der Ruderer. Wie bereits in den vergangenen Jahren haben es auch wieder Athleten aus Dorsten in den Kader des Deutschen Ruderverbands geschafft.


Jason Osborne

Timo Piontek

Charlotte Reinhardt

Jason Osborne startete in dieser Saison im Leichtgewichts-Einer. Nach Siegen bei den ersten beiden Weltcups gehört er im Feld der zwanzig gemeldeten Boote zum engeren Favoritenkreis. Allen voran gilt hier aber der Schweizer Michael Schmid als amtierender Europameister und Sieger des dritten Weltcups in Luzern als Favorit auf den Titel. Jason startet am Sonntag mit dem Vorlauf, das Finale steigt am nächsten Freitag um 13:00 Uhr.

Bei der Vergabe der Medaillen im Männer-Doppelzweier möchte auch Timo Piontek eine Rolle spielen. Er geht zusammen mit Lars Hartig an den Start und konnte bei den vergangenen Weltcups bereits zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille gewinnen. Neben dem deutschen Boot sind vierundzwanzig weitere Boote gemeldet. Favorisiert sind die Polen und Briten, Weltmeister Neuseeland schwächelte hingegen bislang. Der Vorlauf startet ebenfalls am Sonntag, das Finale am Sonntag (16.09.) um 12:33 Uhr.

Weniger optimal lief die Saison für Charlotte Reinhardt, die bei den letztjährigen Weltmeisterschaften in Florida noch im Frauen-Doppelvierer an den Start ging. Eine Rippenverletzung stoppte die 24-jährige Medizinstudentin über große Teile der Saisonvorbereitung. In Plovdiv wird Charlotte daher zwar dabei sein, aber in der Rolle als Ersatzfrau der Skullerinnen höchstwahrscheinlich nicht zum Einsatz kommen.

"Die Saison ist einfach unglücklich verlaufen. Charlotte wurde durch die Verletzung zurückgeworfen und hatte im späteren Saisonverlauf auch das Pech, dass die bis dahin zusammengesetzten Boote ihre Sache auch ganz gut machten", kommentiert Trainer Sebastian Schmelzer (Ruderverein Dorsten) die Rolle seiner Athletin. "Sie war mit der Mannschaft in den Trainingslagern und hat dort gut im Einer trainiert. Das kann mit Blick auf die kommende Saison auch ein Vorteil sein. Denn dann geht es um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020", so Schmelzer weiter.

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Nicht bei der WM dabei ist Christopher Reinhardt. Nachdem er im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften im Männer-Vierer sensationell ins A-Finale ruderte, musste sich der 21-Jährige einer Knieoperation unterziehen. Nach erfolgter Reha ist er nun wieder ins Training eingestiegen und bereit sich auf die kommende Saison vor.