Wanderfahrt von Düsseldorf nach Dorsten

27. - 28. Juni 2026

Vorwort von Uta

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Für die Fahrtenleitung beginnt die Wanderfahrt lange vor dem eigentlichen Termin und bei der dritten Wiederholung einer Tour, gibt es viele Standards, die sich in den letzten Jahren bewährt haben – also: „Easy going für 2026“: Es gibt einen Termin, wir starten mit der Ausschreibung, es kommen Anmeldungen, die WhatsApp-Gruppe wird eingerichtet, das Hotel, der Kanuclub in Voerde und das Restaurant werden informiert und dann läuft das – soweit die Theorie! Und die Gleichung für gelungene Wanderfahrten enthält in der Praxis eine Unbekannte, das Wetter ...

Bereits am Wochenende vor der Tour wird klar, 2026 ist ein heißes Jahr und es werden Hitzerekorde erwartet. Wir fahren nach Voerde und begutachten die Situation am Strand des Kanuclubs und wählen im Restaurant die Speisen aus. Am Dienstag vor der Fahrt bestätigt sich die Tendenz, der erste Anruf aus Düsseldorf macht uns darauf aufmerksam, dass sich auch die Teilnehmenden viele Gedanken machen. Wir ordern mehr Mineralwasser für unterwegs und denken über Alternativen nach und kommen zu dem Ergebnis, dass wir rudern werden, ggf. mit weniger Booten. Die Temperaturen steigen und am Donnerstagabend haben wir eine Krisensitzung, diskutieren Deeskalationsstrategien und finden die Lösung: Wir ziehen den Hänger mit und können jederzeit abriggern und verkürzen. Das gibt Freiraum und mit Sebastian haben wir einen Hänger-erfahrenen Retter gefunden.

Der Freitag bringt Temperaturen um 40 Grad und die ersten beiden Absagen - alle anderen sind weiter an Bord. Am Freitagabend treffen wir die Schweizer RuderfreundInnen, die eine angenehme Bahnreise mit der Deutschen Bahn hinter sich haben und sich auf die Tour freuen – so wie wir! Wir übernachten in Düsseldorf und sind früh auf dem Bootshof am Samstag und - wir sind erstmals leicht nervös. „Wie es wohl werden wird? Was machen wir wenn…?“ – viele offene Fragen.

Und dann wird der Bootshof langsam voller – es kommen mutige und gut gelaunte Tourteilnehmende und eine erwartungsvolle, optimistische Stimmung breitet sich schnell aus. Es wird viel gelacht und gegenseitig Mut gemacht. Da wissen wir: Das hier wird anders als zuvor und es wird gut - Jede/Jeder ist bereit, dazu beizutragen, dass es gelingt in Dorsten anzukommen - wie und wann auch immer!

Und wie das Abenteuer-Wochenende war, das beschreibt Insa, die in diesem Jahr zum ersten Mal teilgenommen hat. Wir sagen nur DANKE an alle, die dieses „Gemeinschaftskunstwerk“ möglich gemacht haben und uns ermutigen, schon heute die Jubiläumstour gedanklich vorzuplanen. Seid dabei, wenn 2027 zum fünften Mal von Düsseldorf nach Dorsten gerudert wird Ende Juni – das hat jetzt Tradition.

Uta Schneppe

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Gruppenfoto am Ziel