Berlin-Rundfahrt und 40. WRT in Spandau (bei Berlin)

09. bis 18. September 2005

12.09. Montag : Oder-Spree-Kanal

Im Frühstücksraum verteilten wir uns an die Tische und planten den Tag. Max erzählte am Nachbartisch irgendwas von einem dicken Hund, der ihm den Schlaf raubte. Ich hatte noch Lou's Schnarchen in Wendenschloss in Erinnerung, aber so durfte Max doch nun wirklich nicht über ihn reden. Jeder von uns versorgte sich noch mit einem Lunchpaket, und dann ging es auch schon los.

Die über Land vergleichsweise lange Fahrt brachte uns an einem trüben aber trockenen Morgen nach Wendenschloss. Der Wetterbericht hatte für den Vormittag noch mit Nieselregen gedroht und ab mittag trockenes aufklarendes Wetter prophezeit. Schön für uns, blieb es doch auch am Vormittag noch bis zur Einfahrt in den Oder-Spree-Kanal trocken.


12.09.2005 10:03

12.09.2005 10:03

12.09.2005 11:38

12.09.2005 11:55

Dann allerdings, nach Durchfahrt der Schleuse Wernsdorf setzte etwas Nieselregen ein. Um die Mittagsstunde hatte sich dieser schon verstärkt und blieb mal mehr mal weniger beständig unser Begleiter durch den zwar grünen, aber ebenso eintönig langweilenden Kanal.


12.09.2005 11:56

12.09.2005 13:05

12.09.2005 13:06

12.09.2005 13:06

12.09.2005 14:21

12.09.2005 14:21

Der geplante Wechsel mit dem Landdienst entfiel mangels geeigneter Anlegestelle, und wir wurden in den Booten das Gefühl nicht los, dass der Vormittagslanddienst das große Los gezogen hatte. Gottseidank ließen wir unsere Stimmung aber nicht wirklich vom Wetter beeinflussen. Kurz vor unserem Ziel an der "Großen Tränke" - einer Umtragestelle auf die Müggelspree - hörte der leichte Regen dann endlich auf. Nun schüttete es so richtig, so dass wir alle auf den letzten Metern klatschnass wurden. Die letzten Weinreserven an Bord wurden vorzugsweise aus der Flasche getrunken, es bestand akute Verdünnungsgefahr! Noch ehe alle auf Land waren, einte uns ein Gedanke: "Das Hören und Verbreiten des Radio-Wetterberichts wird mit Kielholen bestraft!"


12.09.2005 15:25

Diesmal blieben die meisten von uns nach üppigem Essen im Saal der Jugendherberge, draußen war es spürbar kälter als am Vorabend. Ein Kartenspielchen war schon noch drin, aber irgendwann lockte doch der Bettzipfel.