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Ruderverein Dorsten e.V.


Lukas und Benedikt Müller starteten in Greifensee (Schweiz) - 01.07.2018

Sie rudern immer noch und haben immer noch Spaß am Wettkampf. Lukas und Benedikt Müller vom Ruderverein Dorsten waren am vergangenen Wochenende auf der Internationalen Zürcher Ruderregatta in Maur/Greifensee (Schweiz). Sie starteten mit ihren Kollegen aus dem Exit8Eight im Männer-Achter.

Der Exit8Eight ist ein Projekt von Leistungsruderern, die aktuell nicht mehr in den Nationalkader berufen wurden, pausieren oder ihre Karriere im Spitzensport beendet haben, aber dennoch auf hohem Niveau trainieren und Wettkämpfe bestreiten wollen. Zudem unterstützt der Exit8Eight die Stiftung "wirfueryannic", die über das Tabuthema "Depressionen im Leistungssport" informiert.

Bei sehr guten äußerlichen Bedingungen auf dem sonst windanfälligen See fuhren Lukas und Benedikt mittags auch im "Zweier ohne Stm. Elite Männer" gegen namhafte Konkurrenz aus der Schweiz und Frankreich. In 7:16 Minuten kamen sie auf der 2000-Meter-Distanz als erste ins Ziel und waren damit auch schnellster Zweier ohne Stm. an diesem Wochenende. Am Abend ging man dann in der Besetzung Björn Birkner, Maximilian Reinelt ( Olympiasieger 2012 ! ), Maximilian Korge, Anton Braun, Benedikt Müller, Michael Trebbow, Mathias Hörnschemeyer, Lukas Müller und Steuerfrau Kirstin Minas im Achter Elite Männer ins Rennen. In einem hart umkämpften Sieben-Boote-Feld konnte man sich in 5:58:75 Minuten mit zwei Zehntel vor dem favorisierten Profiteam vom Grashopper Club Zürich durchsetzen und kam auf den ersten Platz.

Am Sonntag dann das gleiche Spiel, sechs Achter am Start und wieder attackierten die beiden Profiachter vom Seeclub Zürich und Grasshopper Club Zürich das deutsche Boot. Auch diesmal blieb man im Ziel mit 5:54:14 Minuten ganz vorne und die Freude am Siegersteg war natürlich groß. Schweizer Ruderregatten sind immer perfekt organisiert und das rudern hat in der Schweiz einen ganz hohen Stellenwert, deshalb war auch der Applaus am Siegersteg vom Schweizer Publikum für den Deutschen Achter nicht alltäglich.

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Dieses Rennen diente unter anderem der Vorbereitung für die in dieser Woche beginnende "Royal Henley Regatta". Das Mekka des Rudersports ruft und man wird mit dem Achter in ähnlicher Besetzung antreten wie in der Schweiz. Das Achterrennen findet in der zweithöchsten Kategorie statt (erste Kategorie sind nur Nationalmannschaften), heißt "Ladies Challenge Plate" und wird seit 1845 ausgetragen.

Uli Wyrwoll - Presse: Dorstener Zeitung vom 03.07.2018